Symbolbild der Polizei
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Wegen Erpressung und Volksverhetzung kassierten Bundespolizisten in Puttgarden einen 27-Jährigen ein.

Erpressung und Volksverhetzung

Kontrolle im Fährhafen Puttgarden: Bundespolizei fasst flüchtigen Straftäter

  • Manuel Büchner
    vonManuel Büchner
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Bundespolizisten am Fährhafen Puttgarden haben am Donnerstag einen 27-Jährigen bei einer Kontrolle geschnappt. Der Deutsche hatte noch zwei offene Haftbefehle.

Gestern Mittag (4. März) führten Beamte der Bundespolizei am Fährhafen Puttgarden Maßnahmen im Rahmen der Binnengrenzfahndung durch. Gegen 12 Uhr überprüften sie am Landgang einen 27-jährigen Deutschen, der mit der Fähre aus Dänemark einreiste.

„Da der Mann sich nicht ausweisen konnte und keine gültigen Reisedokumente mit sich führte, wurde er mit auf die Dienststelle genommen. Dort konnte dann die zweifelsfreie Identität festgestellt werden“, berichtet Pressesprecher Sven Klöckner. Weiterhin hat sich herausgestellt, dass gegen den Mann mehrere Fahndungsnotierungen vorliegen.

Freiheitsstrafe wegen Erpressung und Volksverhetzung

Ausgeschrieben war der Mann mit zwei Haftbefehlen von der Staatsanwaltschaft Berlin. Der 27-Jährige wurde wegen räuberischer Erpressung zu 388 Tagen Restfreiheitsstrafe sowie wegen Volksverhetzung zu sechs Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Die Beamten eröffneten ihm auf der Wache die Haftbefehle. Nach einer Durchsuchung wurde er dann durch Bundespolizisten der mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit aus Bad Bramstedt in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

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