350 Strohballen sind am Montag auf einem Feld nahe Hinrichsdorf aus ungeklärter Ursache niedergebrannt. Die Löscharbeiten dauerten etwas mehr als sechs Stunden.
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350 Strohballen sind am Montag auf einem Feld nahe Hinrichsdorf aus ungeklärter Ursache niedergebrannt. Die Löscharbeiten dauerten etwas mehr als sechs Stunden.

Polizei schließt Brandstiftung nicht aus

Fehmarn: 350 Strohballen niedergebrannt

  • Lars Braesch
    VonLars Braesch
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350 Strohballen sind am Montagabend auf einem Feld nahe Hinrichsdorf niedergebrannt. Die Polizei schließt Brandstiftung nicht aus.

  • Strohballen brannten auf einer Fläche von rund 200 Quadratmetern.
  • Stroh immer wieder auseinandergezogen.
  • Sachschaden von rund 28000 Euro.

Fehmarn – Am Montagabend kam es aus ungeklärter Ursache zu einem Strohballenbrand auf einem Feld nahe Hinrichsdorf. Die Freiwilligen Feuerwehren Bisdorf-Hinrichsdorf, Vadersdorf-Gammendorf, Landkirchen, Puttgarden und Burg wurden um 22.09 Uhr alarmiert.

Die Flammen vernichteten 350 Strohballen. Die Polizei schätzt den Schaden auf 28000 Euro.

Zunächst übernahm Gemeindewehrführer Torsten Steffen die Einsatzleitung. Der Bisdorfer Wehrführer Hauke Scheef löste Steffen um 23 Uhr als Einsatzleiter ab. Beim Eintreffen der Wehren brannten 350 Strohballen auf einer Fläche von rund 200 Quadratmetern. „Wir haben mit einem Kettenbagger immer wieder das Stroh auseinandergezogen und dabei den Bagger gekühlt“, erklärte Wehrführer Scheef das Vorgehen der rund 80 Einsatzkräfte. Sonst hätten die Strohballen noch tagelang weitergebrannt. Um 4.30 Uhr rüstete die Feuerwehr langsam wieder zurück. Eine Brandwache blieb jedoch bis Dienstag um 10 Uhr zurück an der Einsatzstelle. 

Eine Gefahr für Menschen oder Gebäude bestand nicht.

Polizeisprecherin Kristin Clasen

„Eine Gefahr für Menschen oder Gebäude bestand nicht. Es entstand ein Sachschaden von rund 28000 Euro“, teilte Polizeisprecherin Kristin Clasen von der Pressestelle der Polizeidirektion Lübeck mit. Brandstiftung als Brandursache könne aktuell nicht ausgeschlossen werden. 

„Die Kriminalpolizei in Oldenburg und in Neustadt ermittelt nun wegen des Verdachts der Brandstiftung und prüft mögliche Zusammenhänge mit weiteren Bränden im nördlichen Ostholstein der vergangenen Monate“, so die Polizeisprecherin weiter. 

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