Burow, Lange und Bürgermeister Weber Transporter Bürgerbus Fehmarn
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Beate Burow, Heinz Lange und Bürgermeister Jörg Weber (v.l.) haben erste Schritte unternommen, auf Fehmarn ein Testzentrum für Corona-Schnelltests einzurichten.

Stadt sucht freiwillige Helfer

Insel auf dem Weg zum Testzentrum

  • Andreas Höppner
    vonAndreas Höppner
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Die Stadt Fehmarn will ab April ein Corona-Testzentrum auf der Insel aufbauen. Für den Betrieb braucht es Helfer. Wer unterstützen will: Die Stadt sucht noch bis zum 25. März Unterstützung.

  • Stadt will ab April im Senator-Thomsen-Haus kostenlose Schnelltests durchführen.
  • Für das Angebot braucht es freiwillige Helfer, die eine Schulung für die Durchführung erhalten.
  • Pro Tag zunächst mit zwei Drei- bis Vier-Stunden-Schichten à drei Personen geplant.

Fehmarn – Seit dem 8. März können sich sämtliche Bürger einmal in der Woche auf das Coronavirus testen lassen. Die Kosten für den Schnelltest übernimmt der Bund. So weit die Theorie. Die Praxis sieht ein wenig anders aus, denn die Testkapazitäten müssen erst einmal aufgebaut werden. Auch auf Fehmarn, wo die Stadt ein Testzentrum installieren möchte. Seitens der Stadt hat Beate Burow die Koordination übernommen.

Wir brauchen dringend Unterstützung aus der Bevölkerung.

Bürgermeister Jörg Weber

„Wir hoffen, ab April Testungen anbieten zu können“, so Bürgermeister Jörg Weber, doch „wir brauchen dringend Unterstützung aus der Bevölkerung“, macht der Verwaltungschef deutlich, dass freiwillige Helfer benötigt werden. Ohne diese gehe es nicht.

Senator-Thomsen-Haus in Burg bestens als Testzentrum geeignet

Beim Aufbau erster Strukturen arbeitet die Stadtverwaltung eng mit der AWO Fehmarn und ihrem 1. Vorsitzenden Heinz Lange sowie dem Bürgerbusverein mit der Vorsitzenden Beate Burow zusammen. So sei schon einmal sichergestellt, dass die Beförderung nicht mobiler Menschen mit dem Bürgerbus oder dem Inselmobil stattfinden könne. Als Testzentrum soll das Senator-Thomsen-Haus in Burg dienen. Hier gebe es separate Ein- und Ausgänge und im rückwärtigen Bereich einen barrierefreien Zugang, so Weber.

Freiwillige können sich bis zum 25. März bei der Stadt melden

Laut Beate Burow sei pro Tag zunächst mit zwei Drei- bis Vier-Stunden-Schichten à drei Personen geplant. Letztendlich hänge der Umfang der Testungen aber von der Zahl der freiwilligen Helfer ab, so Jörg Weber, der darauf verwies, dass neben der Koordinatorin Beate Burow kaum Personal der Stadtverwaltung abgestellt werden könne. Umso eindringlicher sein Appell an die Bürger, den Betrieb eines Testzentrums zu unterstützen. Freiwillige können sich bis zum 25. März (Donnerstag) bei der Stadt Fehmarn unter der extra eingerichteten E-Mail-Adresse coronatest@stadtfehmarn.de melden oder mit Beate Burow (04371 506654) sowie der AWO Fehmarn (04371 8642917) Kontakt aufnehmen. In Zusammenarbeit mit Ärzten würden sämtliche freiwilligen Helfer geschult, um diese Schnelltests auch durchführen zu können.

Anzahl der Helfer entscheidet darüber, wie umfangreich das Testangebot sein kann

Weber hofft auf möglichst viele freiwillige Helfer. Denn erst wenn das Personalkonzept steht, kann beim Kreis Ostholstein der Antrag auf Errichtung eines Testzentrums gestellt werden. Vom Umfang des Personals hänge es dann ab, an wie viel Tagen in der Woche getestet werden könne, erläutert Weber.

Teststation abseits von Burg auch denkbar

In einem zweiten Schritt sei es bei Bedarf durchaus möglich, auch in den ehemaligen Landgemeinden zu testen. Als Räumlichkeiten kämen beispielsweise die Alte Schule in Petersdorf oder auch die Turnhalle in Puttgarden, möglicherweise aber auch die Reederei Scandlines infrage, die ihre Mitarbeiter bereits regelmäßig testen lasse, ergänzt der Verwaltungschef.

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