Den historischen Marktplatz in Burg
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Der historische Marktplatz in Burg soll umgestaltet werden – möglichst barrierefrei.

Studie und Konzept

Burger Marktplatz und Hafen Burgstaaken sollen neu gestaltet werden: Land stellt 90000 Euro Fördermittel für Planung zur Verfügung

  • Andreas Höppner
    VonAndreas Höppner
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Die Neugestaltung des Burger Markplatzes sowie die nachhaltige Entwicklung des Hafens Burgstaaken stehen bei der Stadt Fehmarn seit Jahren oben auf der Agenda. Nun gibt es Fördermittel in Höhe von 90000 Euro vom Land.

  • Stadt verständigt sich nach einem Workshop auf die einzureichenden Maßnahmen.
  • 120000 Euro sind eingeplant.
  • Barriefreiheit auf dem Marktplatz liegt im Fokus.

Fehmarn – Zu den Projekten, die bei der Stadt Fehmarn seit Jahren weit oben auf der Agenda stehen, zählen die Neugestaltung des Marktplatzes in Burg und eine nachhaltige Entwicklung des Kommunalhafens in Burgstaaken. Die Kommune ist nun einen weiteren Schritt vorangekommen, denn ihr sind Fördermittel in Höhe von 90000 Euro bewilligt worden, mit deren Hilfe für beide Vorhaben die Planung angeschoben werden kann.

Wirtschaftsförderin Steffi Breuer erinnerte im Finanzschuss an die Förderung

So berichtete Wirtschaftsförderin Steffi Breuer im Finanzausschuss, dass der Stadt aus dem Innenstadtprogramm des Landes die Förderung zugesagt worden sei. „Im Juni dieses Jahres hatte das Land Schleswig-Holstein das Programm zur Förderung der Innenstadtentwicklung und der Stadt und Ortszentren aufgelegt, um die Städte und Gemeinden bei der Bewältigung der Herausforderungen zu unterstützen“, erinnert Breuer.

Fischverkauf direkt vom Kutter: Das gehört zur Tradition am Hafen Burgstaaken

Im Vorfeld der Antragstellung durch die Stadt Fehmarn hatten sich laut Breuer Vertreter der Fraktionen, des Seniorenbeirats, des Vereins Attraktive Burger Altstadt sowie Mitarbeiter der Stadtverwaltung in einem von ihr initiierten Workshop auf die einzureichenden Maßnahmen verständigt, welche im August von der Stadtvertretung abschließend beschlossen wurden. Nun also die Förderzusage für zwei Maßnahmen. Zum einen geht es um die Durchführung einer Machbarkeitsstudie zum Umbau des historischen Marktplatzes, zum anderen um die Erarbeitung eines Gesamtkonzeptes für den Hafen Burgstaaken.

Stadt muss nur ein Viertel aus Eigenmitteln aufbringen

Nach Angaben von Bürgermeister Jörg Weber sind für beide Maßnahmen insgesamt 120000 Euro eingeplant, sodass die Stadt nur ein Viertel der Summe aus Eigenmitteln aufbringen muss. Bei der Umgestaltung des Marktplatzes liege der Fokus vor allem auf der Barrierefreiheit, so Weber gegenüber dem FT.

Die Vergabeunterlagen sollen jetzt zügig erstellt werden, um schnellstmöglich externe Büros beauftragen zu können. „Im späteren Planungs- und Konzeptionsprozess sollen die lokalen Akteure und die Öffentlichkeit beteiligt werden, um zukunftsfähige und umfassende Konzeptionen zu erhalten“, blickt Steffi Breuer voraus. 

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