Flammen schlagen aus dem Dachstuhl
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Von mehreren Seiten erfolgte der Löschangriff auf den Brandherd im Dachgeschoss des Gebäudes.

Eine Person leicht verletzt ins Krankenhaus

Fehmarn: Dachstuhlbrand in Petersdorf

  • Andreas Höppner
    vonAndreas Höppner
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  • Arne Jappe
    Arne Jappe
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Erneut gab es auf Fehmarn einen Dachstuhlbrand. Zuletzt waren die Einsätzkräfte am 7. Februar nach Neue Tiefe ausgerückt, in der Nacht zu Donnerstag ging es nach Petersdorf.

Fehmarn – Schon wieder ein Großfeuer auf Fehmarn, erneut ein Dachstuhlbrand. Zuletzt waren die Einsatzkräfte am 7. Februar nach Neue Tiefe zu einem ähnlich großen Einsatz gerufen worden (wir berichteten), nun brannte es in der Nacht zu Donnerstag in Petersdorf.  Etwa 80 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren vor Ort.

Mehrere Notrufe waren kurz nach 1 Uhr bei der Leitstelle in Bad Oldesloe eingegangen. Diese löste dann mit dem Stichwort „Feuer groß – Dachstuhlbrand“ Großalarm für mehrere Wehren aus. Einer der Ersten am Einsatzort war Wehrführer Kim Schneider von der Freiwilligen Feuerwehr Westfehmarn. 

„Bei unserer Ankunft waren bereits Flammen aus dem Dachstuhl sichtbar“, erklärte Kim Schneider. Da die Lage unklar war, wurden weitere Kräfte nach Petersdorf alarmiert. Sofort begannen die Einsatzkräfte mit der Brandbekämpfung und durchsuchten das kombinierte Wohn- und Ferienhaus nach Personen, die im Gebäude vermutet wurden. Ein Bewohner konnte sich selbst retten und wurde im Anschluss durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Zwei Familien, die vom Therapeutikum Westfehmarn in dem Haus untergebracht waren, hatten sich nach Angaben von Kim Schneider rechtzeitig in Sicherheit bringen können. 

„Das Brandobjekt steht in einer Sackgasse und liegt durch weitere Häuser in direkter Nachbarschaft für uns ziemlich ungünstig“, sagte Schneider. Auch die Drehleiter aus Burg war mit im Einsatz und musste rückwärts in die enge Straße fahren, um eine Brandbekämpfung vorzunehmen. Zusätzlich erschwert wurde die Brandbekämpfung, da eine Straßenlampe den Einsatzradius der Drehleiter etwas begrenzte. Doch durch einen massiven Wassereinsatz von außen konnten die Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle bringen und schließlich löschen. Die Feuerwehr kontrollierte zudem mit Wärmebildkameras den Dachbereich nach noch möglichen Glutnestern. Die Löscharbeiten dauerten rund drei Stunden, nach einer anderthalbstündigen Brandwache konnten die letzten Einsatzkräfte dann abrücken. 

Bereits in der Brandnacht war der kriminaltechnische Dauerdienst der Polizei in Petersdorf vor Ort. Die Brandursache wird nun abschließend ermittelt. 

Gebäude unbewohnbar

Neben der Freiwilligen Feuerwehr Westfehmarn waren auch die Ortswehren aus Dänschendorf, Bisdorf-Hinrichsdorf, Landkirchen und Burg sowie die Führungsgruppe der Feuerwehr, der Rettungsdienst und die Polizei vor Ort. Zur Schadenshöhe konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Das Gebäude mit vier Wohneinheiten ist nach Angaben von Kim Schneider unbewohnbar. 

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