Oliver Behncke und Stephan Pospischill auf der Baustelle im „FehMare“
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Oliver Behncke und Stephan Pospischil (r.) auf der Baustelle „FehMare“-Erlebnisbad.

Öffnung nicht vor 1. November

Fehmarn: Erlebnisbad bleibt länger dicht

  • Andreas Höppner
    VonAndreas Höppner
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Bis mindestens zum 1. November bleibt das Erlebnisbad im „FehMare“ aufgrund umfangreicher Sanierungsmaßnahmen geschlossen.

  • Lieferschwierigkeiten verzögern Fliesenarbeiten.
  • Sanierungskosten von 393000 Euro.
  • Nur noch der nackte Beton ist im Innen- und Außenbecken zu sehen.

Fehmarn – Nach einem schwierigen Jahr 2020, in dem die Corona-Pandemie dem „FehMare“ wochenlange Schließzeiten und später nur einen reduzierten Betrieb auferlegte, ist das Jahr 2021 weiterhin nicht nur durch coronabedingte Einschränkungen gekennzeichnet, sondern durch umfangreiche Sanierungsmaßnahmen im Erlebnisbad. Mit einer Wiedereröffnung rechnen Tourismusdirektor Oliver Behncke und „FehMare“-Geschäftsführer Stephan Pospischil nicht vor dem 1. November.

Fliesenarbeiten starten diese Woche

Als der Tourismusausschuss vor drei Monaten den Beschluss zur Sanierung des Innen- und Außenbeckens des Erlebnisbades fasste, war die Hoffnung groß, diesen Teil des Schwimmbades möglicherweise im August wieder öffnen zu können. Daraus wird nun nichts, denn erst ab dieser Woche können nach Auskunft von Stephan Pospischil die Fliesenarbeiten starten. Ursächlich hierfür seien Lieferschwierigkeiten von Material gewesen, so Behncke, „die in der heutigen Zeit leider Normalität geworden sind“.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt haben die Handwerker ganze Arbeit geleistet. Die alten Fliesen im Erlebnis- und Außenbecken sind entfernt, zu sehen ist nur noch der nackte Beton. Das Außenbecken ist mit einer großen Zeltplane abgedeckt, sodass die Arbeiten im Trockenen durchgeführt werden können.

Die Gesamtkosten der Sanierungsmaßnahme belaufen sich auf 393000 Euro. Neben der Erneuerung der Wand- und Bodenfliesen werden nach Mitteilung von Oliver Behncke im Schwimmkanal zwischen Innen- und Außenbecken ein Gitterschutz und Absperrschott eingebaut, damit im Winter der Außen- vom Innenbereich getrennt werden kann.

Betrieb läuft eingeschränkt im Meerwasser-Hallenbad und in der Saunawelt weiter

Unter Corona-Bedingungen unverändert weiter läuft der Betrieb, wenn auch nur eingeschränkt, im Meerwasser-Hallenbad. Pospischil erinnert daran, dass maximal nur 100 Personen gleichzeitig das Bad nutzen dürften. Parallel seien die Öffnungszeiten von 8 auf 20 Uhr ausgedehnt worden. Die Saunawelt hat ebenfalls geöffnet, doch auch hier stehen nur 14 Sitz- und Liegeplätze zur Verfügung. Buchungen werden vorab online entgegengenommen. Die Saunawelt ist von 10 bis 22 Uhr geöffnet, nur sonntags schließt sie schon um 19 Uhr.

Oliver Behncke und Stephan Pospischil hoffen nun, dass die Corona-Pandemie in den kommenden Monaten nicht zu weiteren Einschränkungen des „FehMare“-Betriebs führt und die Sanierungsarbeiten im jetzigen Zeitplan bleiben. Um Betriebsverluste wenigstens etwas ausgleichen zu können, kann der „FehMare“-Geschäftsführer sich vorstellen, die alljährliche Revisionszeit des Bades im Januar und Februar für einige Betriebsteile etwas zu straffen. Doch das ist noch Zukunftsmusik, erst einmal müssen im Erlebnisbad die Fliesen an die Wand und auf die Bodenfläche.  

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