Umweltrat federführend / Etliche Vorhaben geplant / Nächstes Treffen am 12. Februar

Fehmarn gründet Bienen-AG

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Für Natur und Mensch wichtig: Wild- und Honigbienen sollen auf Fehmarn gefördert werden. n Foto: dpa

FEHMARN -mb- Das Ergebnis in der Stadtvertretung zur Pestizidfreiheit auf kommunalen Flächen Fehmarns hat Beate Burow vom Umweltrat gelassen aufgenommen. „Es war sehr knapp – vielleicht klappt es beim nächsten Mal“, so die städtische Mitarbeiterin.

Bewegung in das Thema bringen möchte Burow vielmehr abseits der politischen Entscheidungen. „Wir haben eine Bienen-AG gegründet, um Maßnahmen zum Schutz der Wild- und Honigbienen auf Fehmarn anzustoßen.“ Das erste Treffen hat bereits in der letzten Woche stattgefunden. Zunächst habe man spontane Ideen gesammelt, aber auch Konkretes sei angeschoben worden.

So soll ein Wildbienenhaus, das man vor Kurzem als Spende erhalten habe, bei der St.-Nikolai-Kirche aufgebaut werden. „Da werden wir im Frühjahr aktiv werden.“ Noch davor planen Burow und ihre Mitstreiter im März eine Infoveranstaltung mit Schwerpunkt bienenfreundliche Gärten. „Dazu werden wir auch Referenten einladen.“ Außerdem sei bei der rund zweistündigen Zusammenkunft beschlossen worden, mehr Klee auszusehen. Dafür will Burow Kontakt mit dem Bauhof aufnehmen, um dies auch an den Straßenrändern umzusetzen.

Das soll noch längst nicht alles sein: „Das Land stellt wieder kostenlos Samen für Blühstreifen zur Verfügung. Fehmarn habe ich bereits angemeldet“, zeigt sich die städtische Mitarbeiterin zuversichtlich. Nicht zuletzt ist ein Faltblatt in der Planung, das eine Wildbienen-Kartierung beinhalten soll. „Daraus soll hervorgehen, wo Bienen auf der Insel sind und wie man sie konkret schützen und fördern kann.“

Für Burow ist es wichtig, am Ball zu bleiben. Regelmäßige Zusammenkünfte sollen die aktuellen und zukünftigen Ideen nun voranbringen. „Wir treffen uns alle zwei Monate, jeden zweiten Dienstag. Wer Interesse hat, ist eingeladen, am 12. Februar um 17.15 Uhr ins Rathaus zu kommen.“ Man könne sich einfach vorher bei ihr melden, entweder unter 04371506654 oder per E-Mail an umweltrat@stadtfehmarn.de. Wer es verschwitzt, könne aber auch einfach so vorbeischauen, lächelt Beate Burow abschließend.

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