Eine Spritze mit Impfstoff wird aufgezogen.
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In den Hausarztpraxen wird in den kommenden zwei Wochen der Impfstoff von Biontech verimpft.

Acht Praxen impfen gegen Corona

Fehmarn: Hausärzte starten Impfungen

  • Andreas Höppner
    vonAndreas Höppner
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Heute beginnen die Hausärzte in Schleswig-Holstein mit dem Impfen gegen Corona. Auf Fehmarn beteiligen sich acht Praxen.

  • Zusätzlicher Baustein in der Impfkampagne.
  • Rund 20 Impfdosen pro Woche.
  • Vorrangig im Impfzentrum impfen lassen.

Fehmarn – Heute geht es los, Schleswig-Holsteins Hausärzte werden mit Corona-Impfstoff versorgt, sodass die Hausarztpraxen ab Mittwoch ein zusätzlicher Baustein der Impfkampagne sind. Auf Fehmarn gibt es nach Auskunft von Dr. Jürgen Kaps insgesamt acht Praxen, die sich alle daran beteiligen, ihre Patienten, die sich immunisieren lassen wollen, auch zu impfen.

Wir bekommen den Impfstoff von den Apotheken, die dienstags beliefert werden. In den ersten zwei Wochen wird es der von Biontech sein

Jürgen Kaps

Die umfangreichen Vorbereitungen, die einen reibungslosen Verlauf der Kampagne ermöglichen sollen, seien bereits getroffen worden, so Kaps. Hierzu gehöre es auch, entsprechende Listen mit den Namen der Patienten zu erstellen, um sie rechtzeitig über ihren Impftermin zu benachrichtigen. Die Reihenfolge erfolgt streng nach gesetzlichen Vorgaben, sodass Patienten der Prioritätsstufe 1 und 2 mit dem Vakzin versorgt werden. Geimpft werde bei bettlägerigen Menschen zu Hause, sonst in der Praxis, berichtet Kaps. „Wir bekommen den Impfstoff von den Apotheken, die dienstags beliefert werden. In den ersten zwei Wochen wird es der von Biontech sein“, so Kaps weiter.

Später, wenn die Impfkampagne weiter Fahrt aufgenommen hat, sollen auch andere Impfstoffe wie die von Moderna, Astrazeneca oder Johnson & Johnson von den Hausärzten verimpft werden – je nach Verfügbarkeit.

Tropfen auf den heißen Stein

Doch noch herrscht Impfstoffknappheit, sodass Kaps vorerst von einem „Tropfen auf den heißen Stein“ spricht. So geht er zunächst einmal davon aus, dass die Hausarztpraxen pro Woche jeweils nur mit rund 20 Impfdosen rechnen können, die schwerpunktmäßig mittwochs bis freitags verabreicht werden.

Deshalb bittet er die Impfwilligen eindringlich darum, sich darum zu bemühen, einen Termin in den Impfzentren zu bekommen, denn „das Gros der Impfungen wird auch weiterhin in den Impfzentren erfolgen“, betont der Internist. 

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