Saskia Höhner am Südstrand
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Die Sonne im Gesicht und den Blick auf die Ostsee gerichtet: Saskia Höhner ist für mindestens die nächsten zwei Jahre die neue Veranstaltungsleiterin beim Tourismus-Service Fehmarn (TSF).

Saskia Höhner übernimmt

Veranstaltungsleiterin im maßgeschneiderten Job

  • Manuel Büchner
    vonManuel Büchner
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Neues Gesicht am Südstrand: Beim Tourismus-Service-Fehmarn vertritt Saskia Höhner die Veranstaltungsleiterin Julia Behrend während der Elternzeit.

  • Zwölf Personen hatten sich auf der Stelle der Veranstaltungsleitung beworben.
  • Keine Detailplanung möglich wegen Corona.
  • Dank Einarbeitung ist ein reibungsloser Übergang sichergestellt.

Fehmarn – „Wir haben uns für die Beste entschieden“, sagt Fehmarns Tourismusdirektor Oliver Behncke im Gespräch mit dem FT ohne Umschweife, während Saskia Höhner zufrieden nickt. Zwölf Personen hatten sich auf die Stelle der Veranstaltungsleitung beim Tourismus-Service Fehmarn beworben, um die Abteilungschefin Julia Behrend in ihrer Elternzeit zu vertreten. Höhner hat unter „zwei sehr guten Bewerbungen“, so Behncke, den Zuschlag bekommen. Für den TSF-Chef ist die 27-Jährige, die seit zwei Jahren auf der Insel lebt, ein Glücksgriff.

Das passt wie die Faust aufs Auge.

Tourismusdirektor Oliver Behncke

Man habe jemanden gefunden, der auf Fehmarn lebt, der Know-how im Tourismus mitbringt und den richtigen Studienschwerpunkt hat. „Das passt wie die Faust aufs Auge“, so der Touristiker, der damit auf ein Fernstudium als Master in Kommunikationswissenschaften mit Schwerpunkt Festivals und Entertainment anspielt. Ende 2022 wolle sie fertig sein, so die Wahlfehmaranerin, die darüber hinaus studierte Sportökonomin ist und nach ihrem ersten Studium die Leitung eines Fitnessstudios innehatte. Die letzten zwei Jahre war Höhner, die gebürtig aus dem Kreis Köln kommt, bei einem mittelständischen Touristikunternehmen auf Fehmarn im Bereich Online, Marketing und Veranstaltungen tätig.

Saskia Höhner wird ihre Handschrift einbringen

Die neue Veranstaltungsleiterin, die momentan noch Strukturen und Kollegen kennenlernt und sich mithilfe von Behrend natürlich in den Kanon der Veranstaltungen auf Fehmarn einarbeitet, steht vor der Herausforderung, für eine momentan noch ungewisse Saison zu planen und aus einem Jahr Corona zu lernen. „Eine Detailplanung ist noch nicht möglich“, so Höhner, die freilich auf das Grundgerüst von Behrend zurückgreifen könne, aber ihre eigene Handschrift einbringen werde, so Behncke.

Klein, aber fein: Zwei neue Kite-Events im Programm 

Zwar werde der Fokus in diesem Jahr auf kleine, feine Outdoor-Veranstaltungen gelegt und das Sport- und Animationsprogramm ausgebaut – an Großveranstaltungen werde man allerdings auch festhalten, sagte Oliver Behncke unlängst im Hauptausschuss. Diese (Surffestival, SUP- und Beachsportsfestival) seien im Sinne der Planungssicherheit aber in die zweite Hälfte der Saison verschoben worden. Neu im Programm sind die Fehmarn Kitedays (19. bis 22. August) in Strukkamphuk und das Children of the Sea Kitefestival (16. bis 19. September) am Grünen Brink. Beide etwas kleiner und familiärer.

Im April werden wir das Angebot flach halten, im Mai kann es losgehen.

Tourismusdirektor Oliver Behncke

Atem anhalten heißt es wohl noch bis zum 22. März, wenn Bund und Länder zu neuen Gesprächen zusammenkommen, um über den Ostertourismus zu richten und eine Perspektive für die Hauptsaison zu geben. „Im April werden wir das Angebot flach halten, im Mai kann es losgehen“, schätzt Behncke. Zuerst müsse aber der Beherbergungsmarkt wieder in Gang gebracht werden, weiß der TSF-Chef, um sich dann den Veranstaltungen als Begleiter für den Urlaub intensiv zu widmen.

Das ist der Weg, den ich verfolge. Veranstaltungen waren schon immer ein Faible von mir.

Veranstaltungsleiterin Saskia Höhner

Dann schlägt Höhners Stunde, die sich selbst als „Freiluftmensch“ bezeichnet, wassersportaffin ist, auch wenn sich das Interesse aufs Zuschauen beschränkt, gern Fahrrad fährt und sich seit vielen Jahren Fehmarn verbunden fühlt. Seit Kindheitstagen habe sie auf der Insel ihren Urlaub verbracht, sagt sie und ist in gewisser Weise im maßgeschneiderten Job angekommen. „Das ist der Weg, den ich verfolge. Veranstaltungen waren schon immer ein Faible von mir“, habe sie doch zudem schon vor ihrem Umzug in die neue Heimat immer darüber nachgedacht, auf Fehmarn zu leben und zu arbeiten.

Durch die Einarbeitung der Neuen sieht Oliver Behncke einen reibungslosen Übergang sichergestellt – für eine Veranstaltungsleiterin, „die sich mit ihrem Job identifiziert und für Fehmarn brennt“.  

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