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Fehmarn in vielen Fällen Ausgangspunkt der Transporte: Alkoholschmuggler in Schweden verurteilt

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Von: Andreas Höppner

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Fehmarn Zoll
Wegen schweren Alkoholschmuggels sind acht Personen in Malmö zu Haftstrafen verurteilt worden. © dpa-Symbolbild

Fehmarn war Ausgangspunkt von Alkoholschmuggelern. Acht Personen wurden nun in Malmö zu Haftstrafen verurteilt.

Fehmarn/Malmö – In Malmö wurden jetzt acht Personen im Alter von 24 bis 70 Jahren wegen schweren Alkoholschmuggels zu Haftstrafen von insgesamt 13 Jahren und zwei Monaten verurteilt. 

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Täter von Januar 2018 bis Januar 2020 in 185 Fällen Bier, Wein und Spirituosen von Deutschland nach Schweden schmuggelten. Federführend verantwortlich war ein Ehepaar, das 2022 in Schweden festgenommen wurde. Über die Haftstrafen gegen die Hauptangeklagten hinaus wurden gegen Abnehmer und Gehilfen Geldstrafen in Höhe von 200000 Euro sowie Bewährungsstrafen von 13 Monaten verhängt.

In einer Vielzahl der Fälle sei Fehmarn der Ausgangspunkt der Transporte gewesen, teilt das Zollfahndungsamt Hamburg in einer Pressenotiz mit. Teilweise nutzten die Täter während der Schmuggeltouren Zwischenlager in Dänemark. Abnehmer der verbrauchssteuerpflichtigen Getränke waren Kioske, Kneipen und illegale Clubs in Südschweden. Insgesamt entstand in Schweden ein Steuerschaden in Höhe von knapp 200000 Euro.

Maßgeblich unterstützt wurden die Ermittlungen in Skandinavien durch Ermittlungspersonen der deutschen Zollfahndung in Kiel. So wurden in Absprache mit der dänischen Polizei und der Zollfahndung Malmö mehrfach Objekte im Grenzhandel – von Flensburg bis Rostock – durchsucht, Zeugenvernehmungen und auch Observationsmaßnahmen durchgeführt.

Stephan Meyns, Pressesprecher der Zollfahndung in Hamburg, zog nach der erfolgreichen grenzübergreifenden Kooperation ein positives Fazit und sprach von einem „herausragenden Ermittlungserfolg“.

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