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Fehmarn: Nein zu Gewalt gegen Frauen

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Von: Reinhard Gamon

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Fehmarn Gewalt gegen Frauen Marktplatz
Zahlreiche Vertreter von Organisationen und Behörden setzten auf Einladung der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Fehmarn, Evelyn Hamann-Didier, ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen © Reinhard Gamon

Auf dem Burger Marktplatz auf Fehmarn setzten zahlreiche Vertreter von Organisationen und Behörden ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen.

Fehmarn – Morgen (25. November) findet der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen statt. Ziel ist die Einhaltung der Menschenrechte gegenüber Frauen und Mädchen und die allgemeine Stärkung von Frauenrechten. Themen wie Zwangsprostitution, sexueller Missbrauch und häusliche Gewalt sollen auch zur Sprache kommen. 

Ein klares Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Bereits am Mittwoch kamen auf Einladung der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Fehmarn, Evelyn Hamann-Didier, zahlreiche Vertreter von Organisationen und Behörden auf dem Burger Marktplatz zusammen, um ein klares Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen. Mit der Aktion wurde unmissverständlich Stellung bezogen. 

Vor Ort wurde Aufklärung betrieben, dass Gewalt gegen Frauen in der Gesellschaft nichts zu suchen hat. Den betroffenen Frauen und Mädchen werde kostenlos geholfen, auf Wunsch auch anonym. 

Niemand braucht sich aus Schamgefühl oder Angst zu verstecken.

Evelyn Hamann-Didier, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Fehmarn

„Wichtig ist es, dass Betroffene jederzeit Beratung und Hilfe bei den zuständigen Stellen, wie zum Beispiel bei der Frauenberatung und Notruf Ostholstein, erhalten können. Niemand braucht sich aus Schamgefühl oder Angst zu verstecken“, erklärte Fehmarns Gleichstellungsbeauftragte Evelyn Hamann-Didier am Mittwochvormittag am Rande der Aktion.

Fehmarn Gleichstellungsbeauftragte Evelyn Hamann-Didier
Zum Glücksraddrehen lud Gleichstellungsbeauftragte Evelyn Hamann-Didier am Infostand ein. Es gab kleine Preise zu gewinnen. © Reinhard Gamon

Erneut beteiligte sich der Landesinnungsverband des Bäckerhandwerks Schleswig-Holstein mit seiner Brötchenaktion „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ an der Präventionsarbeit. Thomas Börke von der Inselbäckerei Börke packte am Mittwoch am Infostand zahlreiche Brötchentüten, die dann von den Teilnehmern der Aktion an die Wochenmarktbesucher überreicht wurden. Dabei kamen die Teilnehmer ins Gespräch und überreichten Informationsmaterial mit wichtigen Adressen und Telefonnummern. 

Informationsmaterial kann digital versendet werden

Jederzeit können sich Betroffene unter 045619197 mit der Frauenberatung und Notruf Ostholstein in Neustadt mit Diplom-
psychologin Maeve Reichel in Verbindung setzen, um Informationen zu erhalten oder einen Beratungstermin zu vereinbaren. Beratungsgespräche sind auch in Burg und in Heiligenhafen möglich. Unter frauennotruf-oh.de gibt es weitere Informationen im Internet. Informationsmaterial könne seit Kurzem auch auf digitalem Weg den Betroffenen zugesandt werden. Kontinuierlich nimmt die häusliche Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu, informierten die Teilnehmer. Weltweit gilt häusliche Gewalt mit zu den weit verbreitetsten Menschenrechtsverletzungen.

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