Aussichtsturm beim Richtfest mit geladenen Gästen
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Begeistert vom Aussichtsturm waren Bürgervorsteherin Brigitte Brill (r.), Bürgermeister Jörg Weber (3.v.r.) und Tourismuschef Oliver Behncke (2.v.r.). Die Architekten Hans-Christian Buhl (l.) und Sophia Tang sowie Bauleiter und Architekt Volker Binding freuten sich über den Zuspruch.

Richtfest für den neuen Aussichtsturm

Ein Hingucker für Burgtiefe

  • Manuel Büchner
    VonManuel Büchner
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Richtfest für den Aussichtsturm in Burgtiefe. Nicht mehr lange, dann können alle Besucher des Turms den wunderschönen Rundum-Blick auf die Tiefehalbinsel genießen.

  • 16,5 Meter hoher Aussichtsturm.
  • Neues Wahrzeichen in Burgtiefe.
  • Baukosten: rund 1,06 Millionen Euro.

Fehmarn – An ihm führt so schnell kein Blick vorbei. Der neue 16,5 Meter hohe Aussichtsturm an der Nordwestspitze der Tiefehalbinsel ist ein Hingucker. Keine Frage. Am Freitag war Richtfest, mit vielen in die Höhe gestreckten Hälsen und erfreuten Gesichtern. Es sei ein „dornenreicher und steiniger Weg gewesen“, erinnerte Tourismusdirektor Oliver Behncke unter anderem an die gestiegenen Kosten und die Kritiker des Vorhabens. Die seien mit Baufortschritt in den letzten Wochen merklich weniger geworden.

Wir können stolz auf diesen besonderen Aussichtsturm sein, der an einer Jachthafenpromenade in Schleswig-Holstein ein Alleinstellungsmerkmal für die Insel ist.

Tourismusdirektor Oliver Behncke 

Ganz im Gegenteil: „Wir können stolz auf diesen besonderen Aussichtsturm sein, der an einer Jachthafenpromenade in Schleswig-Holstein ein Alleinstellungsmerkmal für die Insel ist.“ Gäste und Fehmaraner könnten sich mit der Fertigstellung über ein neues Wahrzeichen in Burgtiefe freuen. Behncke dankte der Politik, die sich dazu entschieden hatte, einen Aufzug einbauen zu lassen und bezeichnete dies als richtigen Schritt, sodass „nun allen Menschen ein kostenloser und komfortabler Zugang auf die Aussichtsplattform ermöglicht wird“.

Schutzpavillons, Spielplätze und Slipanlagen

In den nächsten Wochen werden die vier Schutzpavillons aufgebaut, die den Charakter als Erlebnispromenade mit zwei Spielplätzen und vier Slipanlagen zusätzlich unterstreichen würden, so Behncke. Nur unter dieser Prämisse sei auch ein Förderung der Investitionsbank möglich gewesen.

Die reinen Baukosten für den Turm belaufen sich auf knapp 1,06 Millionen Euro, die Pavillons kosten rund 610000 Euro. Die Förderquote beträgt 70 Prozent.  

Tobias Jaschke von Holzbau Amann hielt den Richtspruch.

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