Die Spielwiese am Südstrand
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Die „Spielwiese“ soll verkauft werden. Über die entsprechenden Konditionen verhandeln derzeit die van-Herk-Gruppe und die STRABAG Real Estate.

Geduld bei Kaufverhandlungen ist gefragt

„Spielwiese“ auf Stand-by: In Burgtiefe auf Fehmarn ist weiterhin Geduld gefragt

  • Manuel Büchner
    VonManuel Büchner
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In Sachen Spielwiese am Südstrand ist weiterhin Geduld gefragt. Die Verhandlungen zwischen der holländischen van-Herk-Gruppe als Eigentümer und der STRABAG Real Estate (SRE) aus Österreich ziehen sich hin.

  • STRABAG Real Estate (SRE) will 25000 Quadratmeter große Fläche samt „Haus des Gastes“ erwerben.
  • Stadt bei Vertragsverhandlungen erst mal außen vor.
  • Stadt will aktuelle Informationen zum Stand der Verhandlungen.

Fehmarn – Ein Paukenschlag Anfang Dezember 2020. Es gibt einen Investor, der bereit ist, die „Spielwiese“ am Südstrand in Burgtiefe zu erwerben. Möglich wurde dies durch die Bereitschaft der holländischen van-Herk-Gruppe, das Grundstück zu veräußern. 14 Jahre nachdem die Politik den Verkauf der Fläche beschlossen und rund 13 Jahre nachdem die Investorin das Grundstück für 3,8 Millionen Euro von der Stadt gekauft hatte, will nun die STRABAG Real Estate (SRE) aus Österreich die 25000 Quadratmeter große Fläche samt „Haus des Gastes“ erwerben.

Verkäuferin und potenzielle Käuferin vereinbaren Exklusivität

Vor mittlerweile sieben Monaten hieß es, dass die Pläne der SRE bereits im ersten Quartal 2021 öffentlich vorgestellt werden sollten. Die Verkäuferin aus Rotterdam hatte sogar Exklusivität mit der potenziellen Käuferin aus Wien vereinbart. Das bedeutet, dass die Holländer nur mit der SRE verhandeln. Und das scheint allerdings seine Zeit zu brauchen. „Es geht um die detaillierten Vertragsinhalte, da sind wir als Stadt erst mal außen vor“, erklärt Bürgermeister Jörg Weber, der sich dennoch etwas mehr Schwung hin zu einer Vertragsunterzeichnung wünscht.

Genau das soll jetzt über den zuständigen Anwalt der Stadt zusammen mit dem Bauamt Fehmarn auch schriftlich beiden Seiten mitgeteilt werden. Zumindest den aktuellen Stand der Dinge beziehungsweise eine Zeitschiene für die nächsten Monate wünsche er sich, so der Verwaltungschef.

SRE hält sich bedeckt

Es ist also weiterhin Geduld gefragt. Von der SRE gab es auf Nachfrage zum aktuellen Stand der Verhandlungen und einer Prognose, wann Pläne öffentlich gemacht werden könnten, keine Neuigkeiten. Lediglich die Bitte um Verständnis, dass man zu diesem Zeitpunkt noch keine Informationen herausgeben könne.

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