Die Pastorinnen Dr. Susanne Platzhoff und Bettina Axt sowie Kirchenmusikdirektor Johannes Schlage stehen vor dem Altar in der St.-Nikolai-Kirche.
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Die Pastorinnen Dr. Susanne Platzhoff (M.) und Bettina Axt sowie Kirchenmusikdirektor Johannes Schlage informierten über den Weihnachts-Fahrplan an St.-Nikolai.

St.-Nikolai-Kirchengemeinde stellt Fahrplan für die Weihnachtsgottesdienste vor

Acht Andachten an Heiligabend

  • Lars Braesch
    vonLars Braesch
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Die Corona-Pandemie hat den Alltag weiterhin fest im Griff. Betroffen sind auch die Weihnachtsgottesdienste in den Kirchen. Die St.-Nikolai-Kirchengemeinde feiert unter dem Motto „Weihnachten - eine Herzenssache“. An Heiligabend wird es acht Andachten geben. Wer nicht in die Kirche möchte, kann sich eine Weihnachtstüte für zu Hause holen.

Fehmarn –lb– Die Corona-Pandemie hat den Alltag weiterhin fest im Griff. Betroffen sind auch die Weihnachtsgottesdienste in den Kirchen. Unter dem Motto „Weihnachten – eine Herzenssache“ fährt die Burger St.-Nikolai-Kirche in diesem Jahr zweigleisig. „Einmal soll Weihnachten in der Kirche gefeiert werden und auch zu Hause im Kreise der Liebsten“, erklärte Pastorin Dr. Susanne Platzhoff zusammen mit ihrer Kollegin Bettina Axt und Kirchenmusikdirektor Johannes Schlage im Rahmen eines Pressegespräches in der Kirche. 

  • Sitzplätze gegen Spende für die Andachten können gebucht werden.
  • Inselweiter Gottesdienst am 26. Dezember (2. Weihnachtstag) in Landkirchen.
  • Musikalisch setzt die Kirche auf Solisten.

Maximal 100 Personen zeitgleich in der Kirche

Dort dürfen sich aufgrund der Corona-Regeln maximal 100 Personen zeitgleich aufhalten. „Um möglichst vielen Menschen ein Weihnachten in der Kirche ermöglichen zu können, wird es an Heiligabend, beginnend ab 14 Uhr, acht feine Andachten geben“, erläuterte Pastorin Dr. Platzhoff. Die letzte Andacht ist für 17.30 Uhr vorgesehen. Für die Andachten können im Zeitraum vom 16. bis zum 23. Dezember Sitzplätze gegen eine Spende von zwei Euro gebucht werden. „Ansonsten würden wir hoffnungslos überlaufen werden“, meinen die Organisatoren. 

Weihnachten ist eine Herzenssache.

Pastorin Bettina Axt

Der Erlös ist für „Brot für die Welt“ bestimmt. Die Platzkarten sind mittwochs in der Zeit von 9 bis 12 Uhr an einem Kirchenstand auf dem Burger Wochenmarkt erhältlich. Weiterhin sind täglich (außer Mittwochvormittag und Sonntagvormittag) Karten von 10 bis 11 Uhr und von 18 bis 19 Uhr in der Kirche zu bekommen. Auch können „Eintrittskarten“ am Sonntag nach dem Gottesdienst erworben werden. Ebenfalls wird es am 25. Dezember (1. Weihnachtstag) einen Gottesdienst in der St.-Nikolai-Kirche geben. Am 26. Dezember (2. Weihnachtstag) findet ein inselweiter Gottesdienst in Landkirchen statt. Am 27. Dezember (Sonntag) geht es zurück in die St-Nikolai-Kirche. Alle weiteren Weihnachtsgottesdienste beginnen um jeweils 10 Uhr. Hierfür ist keine Anmeldung erforderlich. Nicht alle Menschen werden in diesem Jahr an einem Gottesdienst in der Kirche teilnehmen können oder wollen. „Weihnachten ist eine Herzenssache“, sagt Pastorin Bettina Axt. Deshalb wird die Kirchengemeinde St. Nikolai unter dem Motto „Weihnachten – eine Herzenssache“ 500 Tüten packen.

„In diesen Tüten ist alles, was man dazu braucht, eine kleine feine Andacht im Familienkreis oder auch alleine zu Hause zu feiern. Neben einem Ablauf für solch eine Feier befindet sich in der Tüte auch allerhand, damit es einem warm ums Herz wird“, so Pastorin Axt weiter. Die Zahl der fleißigen Helfer sei enorm. Die Malerinnen von Fehmarn-Stones werden liebevoll 400 Herzen bemalen. Auch die Kita-Kinder und die Konfirmanden nehmen an der Weihnachtsaktion teil. Die Tüten gibt es kostenlos auf dem Burger Wochenmarkt (9 bis 12 Uhr) oder in der Kirche. Die wird ab dem 16. Dezember bis zum 6. Januar in der Zeit von 10 bis 16 Uhr geöffnet sein. 

In der St.-Nikolai-Kirche wird, wie 2019 auch, ein Friedenslicht brennen. Wer keine Möglichkeit hat, sich eine Weihnachtstüte nach Hause zu holen, meldet sich unter 043718888334 bei Pastorin Bettina Axt. 

„Musikalisch werden wir in diesem Jahr auf Solisten setzen, da die Gemeinde coronabedingt nicht singen darf. Die Gemeinde darf nur zuhören“, kündigte Kirchenmusikdirektor Johannes Schlage an. 

Auch habe die Kirchengemeinde überlegt, einen Weihnachtsgottesdienst unter freiem Himmel zu feiern. Vom Ablauf her wäre dies zwar machbar gewesen, jedoch hätte die Kirchengemeinde nicht die coronabedingten Auflagen erfüllen können. Nicht zuletzt wegen der Witterung haben sich die Pastorinnen und der Kirchenmusikdirektor dann letztlich für die Kirche entschieden.

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