Ein Schild informiert über die Toilettensperrung
+
Ein Schild informiert über die Toilettensperrung.

Zwei Einsätze für die Feuerwehr Burg

Verdacht auf Brandstiftung: Toilettenhäuschen in der Osterstraße brannte

  • Lars Braesch
    vonLars Braesch
    schließen

Die Freiwilige Feuerwehr Burg war zweimal gefordert. In der Osterstraße brannte am späten Dienstagabend ein Toilettenhäuschen. Eine Zigarette löste heute (26. Mai) einen weiteren Vollalarm aus.

  • Kripo ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung.
  • Toilettenhäuschen mit „erheblichem Gebäudeschaden“.
  • Zigarette löste Vollalarm aus.

Fehmarn – In der Damentoilette des öffentlichen WC-Gebäudes in der Osterstraße brach am späten Dienstagabend ein Feuer aus. Wegen des Verdachts der Brandstiftung ermittelt nun die Kriminalpolizei Oldenburg. 

Die Decke ist angekokelt, und ein Fenster ist auch defekt.

Burgs stellvertretender Wehrführer Hauke Nerl

Die Freiwillige Feuerwehr Burg wurde um 22.48 Uhr alarmiert und rückte in Gruppenstärke mit zehn Einsatzkräften aus. „Als wir eintrafen, gab es eine starke Rauchentwicklung. Im Waschbecken brannte Toilettenpapier und ein Kunststoffbehältnis. Es ist ein erheblicher Gebäudeschaden entstanden. Die Decke ist angekokelt, und ein Fenster ist auch defekt“, zählte der stellvertretende Wehrführer Hauke Nerl auf Nachfrage auf. Im Gebäude sei eine extreme Thermik entstanden.

Das Feuer war mittels eines C-Rohrangriffes schnell gelöscht. Danach sei das Gebäude durch die Feuerwehr noch einmal belüftet worden. Die Stadt Fehmarn sperrte beide Toiletten bis auf Weiteres aufgrund der polizeilichen Ermittlungen und der erforderlichen Renovierungsarbeiten. Ein Schild verweist auf die öffentlichen Toiletten am Heimatmuseum und am Rathaus, jeweils in rund 300 Metern Entfernung. Laut Polizei hatten Passanten den Brand entdeckt und sofort die Feuerwehr gerufen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter 04361 10550 oder per E-Mail an oldenburg.kpst@polizei.landsh.de bei der Kriminalpolizei zu melden. 

Heute (26. Mai) musste die Feuerwehr Burg fast wieder an die gleiche Stelle ausrücken. Eine Bewohnerin eines Einfamilienhauses in der Kantstraße hatte auf dem Balkon eine Zigarette geraucht. Als die Frau den Aschenbecher und die glühende Zigarette unbeaufsichtigt zurückließ, wehte der Wind die Zigarette in einen darunter befindlichen Behälter. „Das Behältnis ging in Flammen auf und hat die Holzverkleidung angegriffen“, so Hauke Nerl zum Einsatzgeschehen.

Eine Zigarette auf einem Balkon in der Kantstraße löste einen Vollalarm für die Freiwillige Feuerwehr Burg aus.

Die Anwohnerin vermutete, dass das Feuer in den Dachstuhl hineingezogen sein könnte. „Wir haben daraufhin die Holzverkleidung in dem betroffenen Bereich geöffnet und glücklicherweise festgestellt, dass nur außen die Oberfläche brandbetroffen war. Wir haben den Brandort noch einmal abschließend mit der Wärmebildkamera überprüft“, so Nerl weiter. Mit 25 Einsatzkräften war die Wehr vor Ort. Aufgrund des Vollalarms befanden sich 15 weitere Kameraden in Bereitschaft.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Regeln fürs Kommentieren: Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.