Eine Hand hält eine Geldkarte an ein Karten-Lesegerät.
+
Fehmarns Bankdirektoren stellen in der Corona-Krise vermehrt Kartenzahlungen fest.

Systemrelevante Berufe im Lockdown: Teil 4

Corona-Krise: Banken sind gelassener

  • Lars Braesch
    vonLars Braesch
    schließen

Fehmarns Banken können in der Corona-Krise auf viel mehr „Erfahrungswerte“ zurückgreifen

  • Nach anfänglichen Berührungsängsten aufgrund des Vermummungsverbots: Masken sind für Kunden und Mitarbeiter Standard.
  • Kunden setzen verstärkt auf Kartenzahlung.
  • Stefan Schäfer: „Wollen auch während der Corona-Pandemie für unsere Kunden da sein.“

Fehmarn –lb– Sie sind für uns da – die Menschen, die in systemrelevanten Berufen tätig sind. Schon beim ersten Lockdown im Frühjahr hielten sie den Laden am Laufen. Das FT hat sich Berufsfelder herausgepickt und mit den Menschen gesprochen. Zweiter Lockdown wie erster Lockdown? Was ist anders, welche Maßnahmen waren und sind nötig?

Die Sparkasse Holstein sicherte zu Beginn der Corona-Beschränkungen den Kundenbereich mit Plexiglas. „Auch haben wir uns in zwei Teams aufgeteilt“, blickte Karsten Wittorf als Filialleiter in Burg zurück. Die Kunden hätten aufgrund des Vermummungsverbotes in Banken zu Beginn Schwierigkeiten mit der Maskenpflicht gehabt. Nun sei die Maske für die Kunden und Mitarbeiter Alltag. 

Karsten Wittorf von der Sparkasse Holstein.

„Verstärkt setzen unsere Kunden während Corona auf Kartenzahlungen“, bilanzierte Wittorf. Auch habe die Sparkasse im ersten Lockdown auf Telefontermine als Ergänzung im Beratungsgeschäft gesetzt. Zusätzlich war die Sparkasse auf Fehmarn als eine der wenigen Sparkassen im Land geöffnet.

Stefan Schäfer von der VR Bank Ostholstein Nord - Plön.

„Bei den Kunden, den Mitarbeitern und auf Arbeitgeberseite herrrschte beim ersten Lockdown eine große Verunsicherung“, berichtete Stefan Schäfer der Heimatzeitung. Schäfer leitet bekanntlich die Filiale der VR Bank Ostholstein Nord - Plön auf Fehmarn. Beim derzeitigen Lockdown könne die Bank auf viel mehr „Erfahrungswerte“ zurückgreifen. Es gebe eine größere Gelassenheit trotz der strengen Maskenpflicht. 

„Wir wollen auch während der Corona-Pandemie für unsere Kunden da sein und haben unsere Bank deshalb auch im ersten Lockdown nicht geschlossen“, so der Filialleiter gegenüber dem FT. 

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare

Regeln fürs Kommentieren: Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.