Sitzung der Stadtvertretung am Donnerstag: FWV/SPD-Antrag birgt reichlich Zündstoff

Fernhaltepunkt für Fehmarn – Streit ist vorprogrammiert

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Der Eurocity aus Kopenhagen sorgt mit dem Halt in Puttgarden noch für eine internationale Anbindung Fehmarns.

FEHMARN -hö- Wenn nicht alles täuscht, dann wird es im Verlauf der Sitzung der Stadtvertretung am Donnerstag (13. Dezember) wenig beschaulich zugehen. Um 19 Uhr geht es im Senator-Thomsen-Haus los.

Und gleich zu Beginn steht der in der jüngsten Hauptausschusssitzung von WUW und FDP stark kritisierte Bericht des Regionalmanagements auf der Tagesordnung. Nicht unumstritten dürfte auch die Stellungnahme der Stadt Fehmarn zum 2. Anhörungsverfahren im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung zur Ausweisung von Windenergievorrang- sowie Repoweringflächen sein.

Wenn schließlich gegen Ende der Sitzung ein von FWV- und SPD-Fraktion gemeinsam eingereichter Antrag auf den Tisch kommt, der zum Ziel hat, die Forderung nach einem Fernhaltepunkt auf Fehmarn aus dem Forderungskatalog zum Bau der Festen Fehmarnbeltquerung (FFBQ) zu streichen, stattdessen aber einen ICE-Haltepunkt „Wagrien“ im Bereich Heiligenhafen-Großenbrode zu unterstützen, dann dürfte es mit der vorweihnachtlichen Besinnlichkeit, sollte sie im Senator-Thomsen-Haus Einzug gehalten haben, endgültig vorbei sein. Hans-Peter Thomsen (WUW) hatte bereits im Hauptausschuss mit hochrotem Kopf gewettert, „er werde als Fehmaraner nie für Heiligenhafen-Großenbrode stimmen“. Und auch Peter Meyer, Einzelkämpfer der FDP, hatte im Hauptausschuss seine ablehnende Haltung mehr als deutlich herausgestellt (wir berichteten).

Neben diesen mit Konfliktpotenzial behafteten Themen stehen weitere wichtige Entscheidungen der Stadtvertretung an. So sind neben dem Haushaltsplan 2019 auch die Wirtschaftspläne der Eigenbetriebe Stadtwerke Fehmarn und Tourismus-Service Fehmarn zu verabschieden. Zudem geht es um die Überplanung der Spielwiese, die der Tourismus-Service gerne in eine Eventfläche überführen möchte.

Wer sich die Weihnachtssitzung der Stadtvertretung nicht entgehen lassen will, sollte sich rechtzeitig vor Sitzungsbeginn einen Sitzplatz sichern.

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