26-Jähriger von Dänemark nach Deutschland zurückgewiesen

Festnahme durch die Bundespolizei im Fährhafen Puttgarden

+
Der junge Mann hatte weder ein Visum noch eine Aufenthaltsgenehmigung.

Am Dienstagmorgen (3. September) wurde der Bundespolizei in Puttgarden durch die dänischen Behörden angekündigt, dass durch sie eine männliche Person nach Deutschland zurückgewiesen werde. Bei der Ankunft der Fähre warteten Bundespolizisten auf den Mann und nahmen ihn mit in die Dienststelle im Fährhafen.

Der 26-Jährige wies sich mit einem Reisepass aus dem Tschad aus, ein gültiges Visum oder eine Aufenthaltsgenehmigung konnte er nicht vorweisen. Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen stellte sich dann heraus, dass der Mann unter einigen ALIAS-Daten in den polizeilichen Systemen bekannt war, unter anderem mit einer Identität aus dem Kamerun. In mehreren europäischen Ländern hatte sich der junge Mann aufgehalten, in Deutschland hat er aufgrund gewerbsmäßiger Hehlerei eine Haftstrafe von einem Jahr zu verbüßen. Zusätzlich lagen noch zwei weitere Ausschreibungen zur Aufenthaltsermittlung wegen Diebstahls vor.

Die Bundespolizisten forderten den Haftbefehl an, eröffneten diesen dem Mann in englischer Sprache und dann führte der Weg den 26-Jährigen in einem Dienstfahrzeug der Bundespolizei in die nächste Justizvollzugsanstalt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Regeln fürs Kommentieren: Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.