Vierte Literaturverfilmung von Jussi Adler-Olsen / Hamburger Produktionsfirma drehte drei Tage auf Fehmarn

Filmszenen für „Verachtung“

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Etliche Fahrzeuge der Filmproduktionsfirma „Zentropa“ parkten am Fischerweg beim Naturstrand von Katharinenhof.

FEHMARN -ga- Erneut war Fehmarn in den letzten Tagen Drehort für einen Kinostreifen. Die Filmproduktionsfirma „Zentropa“ machte drei Tage Filmaufnahmen in Orth, am Gammendorfer Strand in unmittelbarer Nähe des Niobe-Denkmals und am Naturküstenabschnitt von Katharinenhof.

Bis Mitte März soll der dänische Thriller „Verachtung“ nach dem gleichnamigen Roman des bekannten dänischen Erfolgsautors Jussi Adler-Olsen abgedreht sein. „Verachtung“ ist nach „Erbarmen“ (2012), „Schändung“ (2013) und „Erlösung“ (2015) bereits die vierte Verfilmung des bekannten Autors, die in Zusammenarbeit mit dem ZDF und ZDF-Enterprises realisiert wird.

Gedreht wird neben Fehmarn auch in Hamburg und Lüneburg sowie an mehreren Orten in Dänemark.

Regie führt Christoffer Boe nach dem Drehbuch von Nikolaj Arcel, Bo Erhard Hansen und Mikkel Nørgard. In den Hauptrollen spielen Nikolaj Lie Kaas als Kommissar Carl Mørck und Fares Fares als sein Partner Assad.

Im Zentrum der Geschichte steht eine Frau, die nach einer von Grausamkeit und Misshandlungen geprägten Zeit in einem Heim für schwer erziehbare Mädchen, grausame Rache an ihren einstigen Peinigern nimmt. Es wird also wieder spannend für das Ermittlerteam.

„Verachtung“ wird vom Deutschen Filmförderfonds, der Filmförderung Hamburg, dem Land Schleswig-Holstein und Nordmedia unterstützt. Der Kinostart ist für 2019 geplant. Der Sendetermin im ZDF steht noch nicht fest.

Am Dienstag war der letzte Drehtag an der Küste von Katharinenhof. Über 15 Produktionswagen waren auf dem Zufahrtsweg zum Strand auf Fischerweg geparkt und mehrere Zelte sowie ein Reisebus gaben den Schauspielern und Mitarbeitern der Filmproduktionsfirma ein schützendes Dach über den Kopf, denn es setzte Regen ein. Direkt am Küstenabschnitt wurde beispielsweise ein alter Volvo-Kombi aus den 60er-Jahren platziert und auch ein Motorboot wurde zum Drehort gebracht.

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