Flächenbrand Fehmarn Feuerwehr
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Die Feuerwehr bekämpfte südlich von Katharinenhof einen Flächenbrand.

Rund 6000 Quadratmeter betroffen

Flächenbrand bei Katharinenhof: Feuerwehr und Landwirte verhindern Schlimmeres

  • Manuel Büchner
    VonManuel Büchner
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Durch das schnelle Handeln von Feuerwehr und Landwirten konnte gestern Abend (13. August) ein Flächenbrand südlich von Katharinenhof schnell gelöscht werden.

  • Flächenbrand südlich von Katharinenhof auf Fehmarn konnte schnell gelöscht werden.
  • Auslöser vermutlich Erntearbeiten.
  • 40 Kameraden vor Ort im Einsatz.

Das ist noch mal gut gegangen. Gestern Abend (13. August) um 23.01 Uhr wurden die Ortswehren Meeschendorf und Burg sowie die Gemeindefeuerwehr Fehmarn zu einem Flächenbrand nach Katharinenhof alarmiert, vermutlich ausgelöst durch Erntearbeiten. Ein abgeerntetes Feld rund 800 Meter in Richtung Staberdorf brannte vereinzelt auf einer Fläche von rund 6000 m2. Die rund 40 Einsatzkräfte mussten schnell reagieren.

Feuer musste schnell eingegrenzt werden

Die Herausforderung: Zu einer Seite des brennenden Feldes drohte ein Überspringen vom Stoppelfeld auf einen noch nicht abgeernteten Bereich und auf der anderen Seite war eine Böschung nicht mehr weit entfernt – dahinter ebenfalls ein noch nicht abgeerntetes Feld. Gemeindewehrführer und Einsatzleiter Torsten Steffen alarmierte deshalb zusätzlich Puttgarden-Todendorf, Bannesdorf und Landkirchen (50 Einsatzkräfte). „Der Plan war, eine Wasserversorgung aufzubauen.“

Die Ortswehren Meeschendorf und Burg löschten einen Flächenbrand bei Katharinenhof.

Am Ende konnte das Feuer schnell gelöscht werden, Puttgarden und Bannesdorf wurden auf der Anfahrt wieder abbestellt. Aber: „Das hätte auch anders ablaufen können“, ist Steffen froh, dass das Feuer so schnell eingedämmt werden konnte. Drei Gründe sieht er für den glimpflichen Verlauf: Die ersten Löschfahrzeuge der Burger Wehr seien schnell vor Ort gewesen, zudem hätten zwei Landwirte, einer mit Mähdrescher und einer mit einem Grubber, das Feuer eingekesselt – und nicht zuletzt hätten die Wehren und die Landwirte sehr gut zusammengearbeitet.

In Windeseile unterstützte ein Landwirt mit einem Grubber, damit sich das Feuer nicht weiter ausbreiten konnte.

Etwa 3500 Liter Wasser wurden zum Löschen verbraucht. Die Ortswehr aus Landkirchen übernahm anschließend die Kontrollarbeiten mit der Wärmebildkamera.

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