Fleggaard Holding A/S-Geschäftsführer Jens Klavsen (links) und Calle-Gründer Antoni Andresen nach den erfolgreichen Übernahmeverhandlungen.

Jetzt Marktführer im Grenzhandel mit insgesamt 16 Läden – Striib neuer Chef bei Calle

Fleggaard übernimmt Calle

FEHMARN (wi) • Fleggaard kauft Calle. Der Grenzhandels-Riese aus dem südjütländischen Kollund mit sieben Märkten übernimmt damit die unmittelbare Konkurrenz mit sogar neun Läden.

Calle-Gründer Antoni Andresen aus Tondern war es wichtig, sein Lebenswerk an jemanden zu verkaufen, der dies auch weiterführen will. Calle beschäftigt rund 400 Menschen. Neuer Calle-Chef wird der nur 32-jährige Martin Striib, der seit drei Jahren Verkaufschef bei Fleggaard war.

Am 15. März 2010 übernimmt Fleggaard Calles neun Grenzläden. „Durch diesen Kauf untermauert der Fleggaard-Konzern seine Position als Marktleiter des Grenzhandels“, heißt es in einem Pressetext von Fleggaard.

• „Wesentliche

• Stärkung

• des Konzerns“

Jens Klavsen, Geschäftsführer der Fleggaard Holding A/S, sagt: „Calle ist ein gut geführtes Unternehmen und eine hervorragende Ergänzung zu Fleggaards heutigen Grenzsupermärkten. Der Aufkauf ist eine wesentliche Stärkung des Fleggaard-Konzerns und bedeutet, dass wir heute der größte Einkäufer im Grenzhandel sind. Wir werden natürlich die offensichtlichen Synergieeffekte des Aufkaufs nutzen, aber es ist auch wichtig für uns sicherzustellen, dass wir langfristig zwei verschiedene Ladenketten und zwei verschiedene Kundenerlebnisse beibehalten.“

Abgesehen von einer veränderten Eigentümerstruktur werden weder die Mitarbeiter noch Calles Kunden „große Veränderungen“ spüren, so die Presseinfo. Die beiden Ladenketten werden auch künftig separat mit jeweils selbstständiger Unternehmensführung beibehalten. Das bekannte Calle-Ladenkonzept bleibt also unverändert mit der gleichen Anzahl Läden und mit dem gleichen Namen und Logo. Die Familie Andresen – vorherige Besitzerin der Calle-Läden – hat somit sowohl das Unternehmen als auch den Namen Calle und die 400 Arbeitsplätze für die Zukunft abgesichert. Der neue Calle-Geschäftsführer Martin Striib war in den letzten drei Jahren als Verkaufsleiter in den Fleggaard-Grenzläden tätig.

„Sowohl Fleggaard als auch Calle sind gut durchdachte Ladenkonzepte, die wir in Zukunft ausbauen möchten“, so Klavsen.

Auch bei Calle freut man sich über den Verkauf: „Es war wichtig für uns, einen Käufer zu finden, der die Calle-Läden weiterführen und die Läden zum Nutzen für Mitarbeiter und Kunden entwickeln möchte. Wir haben großes Vertrauen in den Fleggaard-Konzern, der ein modernes Unternehmen betreibt, und wir legen darum vertrauensvoll den zukünftigen Betrieb der Calle-Läden in seine Hände“, sagt Antoni Andresen.

ft-online/lokales vom 26. Januar 2010

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