Volker Holtermann will auf Fehmarn Weiterbildung für Deutschkursleiter unterstützen

Flüchtlingsbeauftragter der Kirche mit Arbeit gestartet

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Beim Kirchenkreis Ostholstein hat Volker Holtermann das Amt des Flüchtlingsbeauftragten übernommen.

FEHMARN -hö- Der Kirchenkreis Ostholstein hat seit Anfang des Jahres einen Flüchtlingsbeauftragten. Es ist der 53-jährige Volker Holtermann, der in den ersten Wochen seiner Tätigkeit die Kirchengemeinden aufgesucht und sich über deren Engagement bei der Flüchtlingsbetreuung informiert hat. Auch auf Fehmarn.

„Auf Fehmarn habe ich mich schon vorgestellt und persönliche Kontakte geknüpft. Gemeinsam mit den Ehrenamtlichen der Helferrunde, die sich regelmäßig in den Räumen der Kirche in Burg auf Fehmarn trifft, habe ich bereits erste Ideen entwickelt“, teilt der 53-Jährige dem FT mit.

Er wolle mit gezielten Angeboten dazu beitragen, dass die Vernetzung, Koordination und Kommunikation der unterschiedlichen Gruppen funktioniere, um die Menschen in der Region gut willkommen heißen und begleiten zu können, so Holtermann, der seinen Dienstsitz als Flüchtlingsbeauftragter in Eutin hat.

„Es ist sehr interessant, wie unterschiedlich sich die Flüchtlingsarbeit in den Gemeinden des Landkreises darstellt“, hat Volker Holtermann, der nach zwei Monaten bereits erste Projekte angestoßen hat, festgestellt. Auf Fehmarn seien schon zwei Veranstaltungsbedarfe an ihn herangetragen worden: „Einmal besteht der Wunsch nach einer Informationsveranstaltung zur Hamburger Rettungsinitiative Sea Watch, und darüber hinaus soll es eine Weiterbildung für Deutschkursleiterinnen und Deutschkursleiter geben. Beides möchte ich gerne unterstützen und begleiten.“

Volker Holtermann war vor seiner Tätigkeit als Flüchtlingsbeauftragter in unterschiedlichen Funktionen der Erwachsenenbildung tätig. Er hat selbst vier Jahre auf Fehmarn gelebt und gearbeitet, weshalb ihm die Insel besonders am Herzen liege. Zurzeit lebt er mit seiner Familie in Lübeck. Gut möglich, dass es nicht mehr lange dauert, bis Holtermann auch mit dem oder der neuen Integrationsbeauftragten der Stadt Fehmarn zusammenarbeiten kann. Nachdem die bisherige Integrationsbauftragte Monika Vahlenkamp ihren Job zum 31. März gekündigt und die Stadt Fehmarn die Stelle neu ausgeschrieben hatte, scheint eine Nachfolgeregelung absehbar. Bürgermeister Jörg Weber (SPD) teilte auf Nachfrage mit, dass am kommenden Montag Personalgespräche geführt würden. Die Stelle solle so schnell wie möglich wiederbesetzt werden, da die sämtliche Arbeit derzeit Asylkoordinator Kurt-Henning Marten alleine stemmen müsse.

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