Arbeitsgruppe wird durch Hauptausschuss gebildet – Stadtvertreter und TSF besuchen am 4. März Lolland

Forderungskatalog wird aktualisiert

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Regionalmanagerin Dr. Johanna Heitmann. 

FEHMARN -hö- Der Forderungskatalog der Stadt Fehmarn zur Festen Fehmarnbeltquerung soll umfassend überarbeitet werden. Diesen Beschluss fasste der Hauptausschuss in seiner jüngsten Sitzung. Eine entsprechende Arbeitsgruppe, die sich mit dem Thema befasst, wird aus den Mitgliedern des Hauptausschusses bestehen. Bei Bedarf sollen zur Unterstützung Bürger als externe Experten hinzugezogen werden.

Der Vorschlag von Christiane Stodt-Kirchholtes (Grüne), den Experten Hendrick Kerlen, Sprecher des Aktionsbündnisses gegen eine Feste Fehmarnbeltquerung, fest in die Arbeitsgruppe zu integrieren, folgte der Ausschuss nicht. Man könne einzelne Personen zu Themenkomplexen gerne einladen, doch zu groß sollte die Arbeitsgruppe nicht sein, meinte Ausschussvorsitzende Margit Maaß (CDU). Fest mit dabei sein bei der Arbeitsgruppe wird jedoch Regionalmanagerin Dr. Johanna Heitmann.

Forderungskatalog nicht mehr zeitgemäß

Der vor acht Jahren von der Stadtvertretung verabschiedete Forderungskatalog ist nicht mehr zeitgemäß, sodass den Ausschussmitgliedern eine Anpassung an die aktuelle Entwicklung mehr als geboten scheint. Allerdings soll das Rad nicht neu erfunden werden. „Es geht um eine Aktualisierung, wir wollen nicht alles auf den Kopf stellen“, machte Werner Ehlers (CDU) deutlich.

Dr. Johanna Heitmann berichtete, dass das Regionalmanagement weiterhin „mit Nachdruck“ daran arbeite, für Fehmarn das Optimum herauszuholen, darunter falle beispielsweise auch das Starkmachen für einen ICE-Halt auf Fehmarn. Zudem berichtete die Regionalmanagerin, dass man zurzeit mit der Industrie- und Handelskammer zu Lübeck prüfe, im Zusammenhang mit der Festen Fehmarnbeltquerung eine neue Tourismusanalyse mit „aktuellen und neutralen Daten“ in Auftrag zu geben. Die Finanzierung des Gutachtens sei aber offen, so Heitmann.

Als Erfolg für Fehmarn wertet die Regionalmanagerin die Aufnahme Fehmarns in die Lenkungsgruppe des Kooperationsrates „Fehmarnbelt-Achse“. Kommunen hätten in diesem Gremium eigentlich nichts zu suchen, doch Fehmarn habe wenigstens Beobachterstatus erhalten, berichtete Heitmann, die für die Stadtvertreter und Vertreter des Tourismus-Service Fehmarn eine Exkursion nach Lolland organisiert hat. Schwerpunkt dort soll die Gewerbe- und Tourismusentwicklung sein. Die Tagestour soll am 4. März (Freitag) stattfinden. „Die Kommune Lolland wird noch eine offizielle Einladung aussprechen“, so Heitmann.

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