Nach zweieinhalb Jahren: Strecke zwischen Blieschendorf und Burg eröffnet

Freie Fahrt auf der K 43

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Freigegeben: Staatssekretär Thilo Rohlfs (v.l.), Landrat Reinhard Sager und Bürgermeister Jörg Weber eröffneten gestern Mittag die K 43 zwischen Blieschendorf und Burg.

Fehmarn –mb– Ostholsteins Landrat Reinhard Sager erinnerte sich gestern an den 1. September 2016 zurück, als er auf einer mit Schlaglöchern und Wurzelaufbrüchen durchfurchten Kreisstraße 43 stand für den ersten Spatenstich, der jetzt fertiggestellten, kürzesten Verbindung zwischen Festland und Burg. „Mit der Sanierung haben wir ein großes Stück an Verkehrssicherheit gewonnen“, so Sager.

Das hat allerdings seine Zeit gekostet: Zweieinhalb Jahre Bauzeit, mit temporärer Öffnung in der Saison, stellten Pendler, Einheimische und Touristen auf die Geduldsprobe. Dennoch: Nicht nur der Termin zur Fertigstellung sei eingehalten worden, so Sager, sondern auch der Kostenrahmen. Acht Millionen Euro sind für die 3,84 Kilometer investiert worden. 72000 Kubikmeter Erde wurden für den Ausbau auf 6,50 Meter Breite bewegt – inklusive einem 2,50 Meter breiten Radweg, der von einem Blühstreifen und 546 Schwedischen Mehlbeeren entlang der Strecke begleitet wird. Fünf Millionen Euro kamen vom Land, der Kreis hat inklusive Grunderwerb drei Millionen in die Hand genommen. Entsprechend dankte Sager für die Förderung vom Land.

Verkehrsstaatssekretär Thilo Rohlfs erinnerte, dass dies unter der damaligen Landesregierung eine Ausnahme gewesen sei. „Das Land förderte damals keine Ausbaumaßnahmen, lediglich Sanierung“ – ein Zeichen für die besondere Bedeutung der K 43 für Fehmarn, so Rohlfs.

„Darauf hat die Insel 30 Jahre gewartet“, schmunzelte Bürgermeister Jörg Weber, dankte dem Kreis sowie dem Land gleichermaßen und lobte nicht zuletzt den jetzigen Bauamtsleiter Benjamin May, der den notwendigen Erwerb der Grundstücke eingefädelte hatte.

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