Kirchengemeinde weiht mit Propst Dirk Süssenbach das neue Gemeindehaus ein / Haus ist noch namenlos

Freude über Freude in Bannesdorf

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Als die Pastoren, angeführt von Dr. Martin Grahl, nach dem Festgottesdienst das Gemeindehaus betraten, wurden sie von Kindern mit einem Frühlingsstrauß begrüßt

FEHMARN -ga- Mit einem festlichen Gottesdienst in der Bannesdorfer St.-Johannis-Kirche und einem anschließenden Empfang erfolgte am Sonntag die feierliche Einweihung des neuen Gemeindehauses der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Bannesdorf.

Die symbolische Grundsteinlegung erfolgte bereits im Mai des vergangenen Jahres in Anwesenheit von Propst Dirk Süssenbach, die feierliche Richtkranzziehung Ende August 2017. Das eingeschossige Gemeindehaus umfasst eine Gesamtnutzfläche von 200 Quadratmetern. Im neuen Gemeindehaus, das in unmittelbarer Nachbarschaft der Kirche liegt, befinden sich ein kleiner und ein größerer Versammlungsraum, das Kirchenbüro, eine Küche sowie zusätzlich sanitäre Einrichtungen. Das barrierefreie Gebäude ist mit einer hochmodernen energieeffizienten Heiztechnik ausgerüstet. Die Gesamtkosten des Gebäudes belaufen sich auf rund eine halbe Millionen Euro.

Einen feststehenden Namen hat die neue Begegnungsstätte noch nicht. Das wusste Hausherr Pastor Dr. Martin Grahl beim Empfang nach dem Einweihungsgottesdienst zu berichten. Im großen Versammlungssaal steht daher ein mannshoher Leuchtturm, auf dem Namensvorschläge befestigt werden können. Bis zur Namensfindung heißt das Gebäude schlicht und einfach „Das neue Gemeindehaus“.

Pastor Dr. Martin Grahl konnte anlässlich der Einweihung zahlreiche Gäste, unter ihnen kirchliche Würdenträger wie Propst Dirk Süssenbach, Vertreter der auf Fehmarn beheimateten Kirchengemeinderäte, Kommunalpolitiker und zahlreiche weiteren Personen begrüßen, die den Einweihungstermin auch dafür nutzten, das neue Gemeindehaus erstmals näher kennenzulernen.

Gemeinsam trauern und gemeinsam Feste feiern

„Wir werden hier gemeinsam trauern und werden hier gemeinsam Feste feiern“, war von mehreren geladenen Gästen in den Ansprachen zu vernehmen. Kleine persönliche Einweihungsgeschenke wurden aus diesem Anlass an den Hausherrn übergeben. Während vor dem neuen Gemeindehaus bereits eine kleine Glocke, die sich einst auf dem Dach des angrenzenden Gotteshauses befand, platziert wurde, wird eine weitere Rarität in geraumer Zeit den großen Versammlungsraum zieren. Es ist ein Weihwasserbecken aus dem Pfarrgarten, welches wohl aus dem 13. Jahrhundert stammt. Es soll als Taufbecken einen Platz im größeren Versammlungssaal bekommen. Schon jetzt schmückt ein kleiner Altar für Gottesdienste und Andachten in Winterzeit den Versammlungsraum.

Die Verbundenheit beider Gebäude, der Kirche und dem neuen Gemeindehaus, trug man dadurch Rechnung, dass große Steine für die Verklinkerung des neuen Gebäudes gewählt wurden. Das Kreuz an der Ostseite der Kirche ziert in kleinerer Form auch das neue Gemeindehaus.

Die Außenarbeiten sind noch nicht abgeschlossen. In Planung ist aber eine große grüne Wiese auf dem zur Straße abgewandten Bereich.

Im aktuellen Gemeindeblatt „Kirchenhahn/St. Johannisbote“ für das Wester- sowie Norderkirchspiel Fehmarn schreibt die Kirchengemeinde: „Wir haben ein neues Gemeindehaus erbaut, mit Blick auf die Kirche. Wir laden dazu ein, dieses Haus vielfältig zu nutzen, sich darin wohlzufühlen, andere zu begegnen und es als Symbol der Gemeinschaft der Christen vor Ort anzusehen.“

Großer Dank galt bei der Einweihungsfeier allen Firmen, die am Bau des neuen Gemeindehauses beteiligt waren.

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