Stadt, Stadtwerke, Wasserbeschaffungsverband und ZVO unterzeichnen Vertragswerk

Gahlendorf kann starten

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Unterzeichnung des Kooperationsvertrages (v.l.): Werner Ehlers, Verbandsvorsteher des Wasserbeschaffungsverbandes Fehmarn, ZVO-Verbandsvorsteherin Gesine Strohmeyer, Bürgermeister Jörg Weber und Stadtwerkeleiter Rainer Loosen.

FEHMARN -hö- Genug diskutiert, genug verhandelt – mit den Unterschriften, die gestern im historischen Sitzungssaal des Rathauses unter ein umfassendes Vertragswerk gesetzt wurden, gibt es nun kein Zurück mehr. Der Ortsteil Gahlendorf wird an die zentrale Schmutzwasserentsorgung angeschlossen. Rund 1,8 Millionen Euro sind vorerst für die Gesamtmaßnahme eingeplant.

Die Stadt Fehmarn, der Wasserbeschaffungsverband Fehmarn, der Zweckverband Ostholstein (ZVO) und die Stadtwerke Fehmarn, die die Koordination der Maßnahme übernommen haben, sitzen jetzt in einem Boot. Den Löwenanteil der Investitionssumme mit rund eine Million Euro hat der ZVO zu tragen, der den Anschluss der 21 Grundstücke an die zentrale Schmutzwasserentsorgung herstellt, ein Pumpwerk sowie die Druckleitung von Gahlendorf nach Vitzdorf errichtet. Die Stadtwerke Fehmarn sind verantwortlich für die Erneuerung der Niederschlagswasserbeseitigung, der Wasserbeschaffungsverband Fehmarn verlegt eine neue Trinkwasserleitung und die Stadt Fehmarn trägt die Kosten für den erforderlichen Straßenbau.

„Wir haben uns die Zeit genommen, die es braucht“, lautete das Resümee von Stadtwerkeleiter Rainer Loosen nach schwierigen Verhandlungen, die nicht nur erfolgreich zum Abschluss gebracht wurden. Vielmehr besitzt der Vertrag nach Einschätzung von ZVO-Verbandsvorsteherin Gesine Strohmeyer und Bürgermeister Jörg Weber Modellcharakter für die weiteren Vorhaben, die in Angriff genommen werden sollen. Als kommende Projekte hinsichtlich Erneuerung von Ver- und Entsorgungsleitungen wurden die Ortsteile Gollendorf und Hinrichsdorf genannt.

Sascha Deisinger, Technischer Leiter der Stadtwerke, geht davon aus, dass die Maßnahme nach Ausschreibung und Auftragsvergabe nach den Herbstferien Ende Oktober gestartet und vor den Osterferien 2019, also Mitte April, zum Abschluss gebracht werden kann. Trotz in die Höhe geschnellter Baupreise und hoher Auslastung der Firmen hoffen alle Beteiligten, den angepeilten Kostenrahmen halten zu können.

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