Zwei neue Fahrzeuge gestern in Lensahn übergeben / Eins davon steht auf Fehmarn

Für den Gefahrguteinsatz noch besser gerüstet

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Ostholsteins Landrat Reinhard Sager (2.v.r.) übergibt den symbolischen Schlüssel an Matthias Schildknecht (Fachwart Gefahrgut). Ebenfalls dabei: Carsten Kreutzfeldt (Zugführer Nord, v.l.), Benny Wendt (Zugführer Süd) und Kreisbrandmeister Thorsten Plath.

LENSAHN -hö- In der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Lensahn hat Landrat Reinhard Sager gestern Abend zwei neue Fahrzeuge an den Löschzug-Gefahrgut (LZ-G) übergeben. Der Landrat unterstrich die Wichtigkeit dieser Einheit, die bei Schadensereignissen mit gefährlichen Stoffen und Gütern zum Einsatz kommt.

„In einer Zeit, in der immer mehr Güterverkehr, zunehmend auch Gefahrguttransporte, auf die Straße verlagert wird, ist eine optimale technische Ausstattung unerlässlich“, sagte der Landrat.

Der LZ-G des Kreises Ostholstein gliedert sich in eine Führungseinheit, bestehend aus dem Bereitschaftsführer ABC, Zugführer LZ-G Nord und Zugführer LZ-G Süd sowie in zwei Gefahrgutzüge. Der LZ-G Nord setzt sich aus dem Zugtrupp Heiligenhafen und den Gefahrgutgruppen Eutin, Oldenburg, Heiligenhafen und Fehmarn zusammen. Beim LZ-G Süd sind die Standorte Ahrensbök, Neustadt, Stockelsdorf und Bad Schwartau involviert.

Das neue Fahrzeug, das im Nordbereich zum Einsatz kommt, ist ein MAN TGL Gerätewagen Logistik 1. Der Lkw ist mit Material zur Dekontamination, einem Stromerzeuger und diversem Werkzeug beladen und wird seinen Standort bei der Bisdorf-Hinrichsdorfer Wehr in Bisdorf haben. Das Fahrzeug dient als Ersatz für den bisherigen Erkundungswagen.

Die Kosten für den Gerätewagen betragen rund 147000 Euro und sind anteilig aus Mitteln des Kreises Ostholstein in Höhe von 88000 Euro finanziert worden. Der Restbetrag von 59000 Euro stammt aus Mitteln der Feuerschutzsteuer des Landes Schleswig-Holstein. Carsten Kreutzfeldt, Zugführer Nord, konnte den Schlüssel für den MAN TGL Gerätewagen Logistik 1 aus den Händen von Reinhard Sager entgegennehmen.

Für den LZ-G Süd ist ein Mercedes-Benz Sprinter angeschafft worden. Er ersetzt den alten Reaktor-Erkundungstruppwagen. Das Mehrzweckfahrzeug ist künftig bei der Feuerwehr in Ahrensbök stationiert. Die Gesamtkosten in Höhe von rund 97000 Euro speisen sich aus Mitteln des Kreises Ostholstein (58280 Euro) und aus der Feuerschutzsteuer des Landes Schleswig-Holstein in Höhe von 38850 Euro.

„Der Kreis verfügt über ein intaktes Feuerwehrwesen von hoher Leistungsfähigkeit. Feuerwehrfrauen und -männer, die freiwillig ihren Dienst leisten, verdienen unsere volle Anerkennung und Unterstützung“, stärkte Landrat Reinhard Sager den ehrenamtlich tätigen Feuerwehrmitgliedern den Rücken.

Im Rahmen der Fahrzeugübergabe berief Sager 13 Männer und zwei Frauen für die Dauer von sechs Jahren zu Gruppenführern im Löschzug-Gefahrgut. Unter ihnen sind mit Oberlöschmeister Tobias Domke (Feuerwehr Bannesdorf) und Hauptfeuerwehrmann*** Matthias Dudda (Feuerwehr Bisdorf-Hinrichsdorf) zwei Fehmaraner.

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