4000 m³ Baggergut aus der Hafeneinfahrt für Sandwall / Zwischenlager auf Großparkplatz

Geschenkt – Sand für TSF

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Den Sand, rund 4000 m³ hat sich der TSF gesichert. Der Großparkplatz an der IFA dient als Zwischenlager.

Fehmarn - hö - Die Einfahrt in den Burger Binnensee wird zurzeit in Höhe der Steinmole auf eine Solltiefe von 4,50 m ausgebaggert. Auftraggeber ist die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV).

Am Montag lag das von der WSV georderte dänische Arbeitsschiff „Margrethe Fighter“ untätig im Kommunalhafen Burgstaaken. Doch beendet sind die Arbeiten noch nicht. Wie das WSV in Lübeck auf Nachfrage des FT mitteilte, sind bislang 3500m³ Material aus der Fahrrinne entfernt worden. Rund 500 m³ fehlen noch. Die WSV geht davon aus, die Arbeiten bis zum Ende der Woche abschließen zu können.

Der Tourismus-Service Fehmarn (TSF) hat die Gunst der Stunde genutzt, sich den Sand gesichert und ihn „umsonst bekommen“, wie Volker Aermes, stellvertretender Tourismusdirektor, gegenüber dem FT berichtete. Das Baggergut wäre sonst in der Ostsee verklappt worden. Lediglich für den Transport von Burgstaaken nach Burgtiefe fallen Kosten an. Denn auf der Tiefehalbinsel wird der Aushub auf dem Großparkplatz an der IFA zunächst einmal zwischengelagert.

Der Sand wird in erster Linie dazu benötigt, zwischen dem Großparkplatz und der Straße einen kleinen Wall aufzuschütten, um dort in Anlehnung an die Neugestaltung der Promenade am Binnensee eine Düne anzulegen und somit ein einheitliches Bild zu schaffen. Die Hecken, die bislang als begrenzendes Element und Windschutz dienten, sind bereits entfernt worden. Tourismusdirektor Oliver Behncke hatte diese Hecken unlängst in der Sitzung des Tourismusausschusses als zerrupft und nicht mehr zeitgemäß charakterisiert.

Im aktuellen Wirtschaftsplan des TSF sind rund 30000 Euro für die gesamte Maßnahme eingestellt worden. Durch den kostenlos zur Verfügung gestellten Sand dürften sich nun Einsparungen ergeben.

Die gesamten 4000 m³ werden für die Anlegung der Düne aber nicht benötigt. Der Sand, der übrig bleibt, soll nach Angaben von Volker Aermes an Strandabschnitten ausgebracht werden, die Sandverluste zu beklagen haben. Das müsse allerdings alles in wirtschaftlichem Rahmen bleiben, da es möglicherweise keinen Sinn mache, „den Sand über die ganze Insel zu karren“, so Aermes.

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