So soll der Bahnhofsvorplatz nach den Plänen der Stadt Fehmarn einmal aussehen.

Schmiedt zum Bahnhofsstandort: Kommunalpolitische Entscheidungen sind lange gefallen

„Gestaltung ist die Aufgabe“

BURG (nic) • Hartmut Spechts Aufruf zum Bürgerbegehren könne lange bestehende und vor allem bereits in der Umsetzung befindliche kommunalpolitische Entscheidungen nicht umdrehen.

„Hier erfolgt wieder eine bewusste Vermischung verschiedener Sachverhalte, nur weil eine Minderheit in Unkenntnis der genauen Entscheidungsgrundlagen Populismus betreibt“, so Bürgermeister Otto-Uwe Schmiedt in aktueller Pressemitteilung. „Klar ist auch, dass wir mit der Konkretisierung der Planungen der Bahn AG im Zusammenhang mit der Festen Fehmarnbeltquerung um den Erhalt des Fernverkehrsbahnhofes kämpfen werden“, stellt Schmiedt deutlich heraus.

„Die kommunalpolitischen Entscheidungen zum Bahnhofsstandort seien lange gefallen. Sowohl die Stadt Burg als auch die Stadt Fehmarn hätten durch verschiedene Beschlüsse den Weg geebnet. „Trasse und Bahnhofsvorplatz wurden insbesondere durch die B-Pläne Nr. 18 und Nr. 60 per Satzungsbeschluss durch die Stadtvertretung der Stadt Fehmarn festgelegt,“ erinnert Bürgermeister Schmiedt noch einmal.

„Nachdem das Ministerium das ,Go‘ für den Bahnhof gegeben hat, war es jedoch unsere Aufgabe, die Infrastruktur dafür vorzubereiten“, so Schmiedt. In engem Abstimmungsprozess mit der Landesweiten Verkehrsservice-Gesellschaft (LVS) und der Eisenbahngesellschaft Altona-Kaltenkirchen-Neumünster (AKN) habe die Stadt unter Beteiligung eines Ingenieurbüros einen Gestaltungsvorschlag für den Bahnhofsvorplatz erarbeitet.

Dieser beinhalte alle für eine solche Anlage notwendigen Elemente. Parkplätze für Pkw und Busse, Busspur für den Ein- und Ausstieg, Bereiche für Taxi und Behinderte, Fahrradbügel, etc. Angesichts des zu erwartenden touristischen Verkehrs werde auch eine Toilettenanlage vorgesehen. „Es wird ein attraktiver und qualitativ sehr gut gestalteter Bahnhofsvorplatz entstehen“, so Bürgermeister Schmiedt.

Auf die Investitionskosten erhalte die Stadt Fehmarn vom Land Zuschüsse bis maximal 75 Prozent, sodass der städtische Anteil „einigermaßen erträglich“ bleibe, so Schmiedt. Mit der Bereitstellung der Haushaltsmittel korrespondiere die Aufgabe der Stadtvertretung, den Ausbaustandard des Bahnhofvorplatzes festzulegen. „Die Stadtvertretung stimmte dem Entwurf im Dezember zu“, erinnert der Bürgermeister. Mit Abschluss des eingeleiteten Planfeststellungsverfahrens werde es Mitte des Jahres an die konkretisierenden Kostenberechnungen und anschließend an die Ausschreibung der Maßnahme gehen, so Bürgermeister Schmiedt abschließend.

ft-online/lokales vom 13. Januar 2009

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