Ende März sollen die letzten drei Grundstücke veräußert sein / Vermarktung der Fläche hat fünf Jahre gedauert

Gewerbegebiet Severitenkamp ist voll

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Ein Bergungs- und Abschleppunternehmen errichtet zurzeit eine Halle.

FEHMARN -hö- Rund fünf Jahre hat es gedauert, bis die Stadt Fehmarn die Grundstücke im Burger Gewerbegebiet Severitenkamp vermarkten konnte. Von zuletzt vier freien Grundstücken sind drei noch nicht veräußert, bis Ende März soll aber auch dies über die Bühne gegangen sein, teilt Benjamin May von der Stadtverwaltung Fehmarn dem FT auf Nachfrage mit.

Im Sommer 2012 hatte der damalige Wirtschaftsminister Reinhard Meyer das rund vier Hektar große Gewerbegebiet eingeweiht. Auf lange Sicht war ein Potenzial von 120 zusätzlichen Arbeitsplätzen gesehen worden.

Zurzeit wird auf einem Grundstück eine Halle errichtet. Die Betonplatte ist gegossen, das Stahlgerüst steht. Hier, so Benjamin May, siedelt sich das in Oldenburg ansässige Bergungs- und Abschlepp-unternehmen Stefan Bäcker an. Gleich daneben will die DHF Facility Management GmbH aus Burg den Neubau einer Halle mit Bürogebäude vorantreiben. Laut Bauschild ist vorgesehen, auf dem Areal Büro- und Lagerflächen sowie Garagen zu vermieten.

Sind sämtliche Grundstücke verkauft im Gewerbegebiet Severitenkamp, wird es in Burg ab dem Frühjahr keine freien Gewerbeflächen mehr geben. Die angedachte Entwicklung des Gewerbegebietes Nordwest zwischen Gertrudenthaler Straße und B 207 ist in den Anfängen steckengeblieben.

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