Großenbroder Jürgen Zuch wird im Juni neuer Projekt- und Regionalmanager auf Fehmarn

„Es gibt keinen Besseren für die Stelle“

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Freuen sich auf die interkommunale Zusammenarbeit zwischen Fehmarn und Großenbrode: Fehmarns Bürgermeister Jörg Weber, der neue Projekt- und Regionalmanager Jürgen Zuch und Großenbrodes Bürgermeister Jens Reise (v.li.)

FEHMARN - Von Laura Oswald-Jüttner Eine wichtige Personalie ist geklärt: Nach dem Weggang von Dr. Johanna Heitmann und der Interimslösung Elisabeth Rehnen tritt Jürgen Zuch aus Großenbrode demnächst seine neue Stelle als Projekt- und Regionalmanager auf Fehmarn an. Das verrieten Fehmarns Bürgermeister Jörg Weber (SPD) und sein Amtskollege aus Großenbrode, Jens Reise (CDU), am Dienstag auf FT-Nachfrage.

„Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben und weiß, worauf ich mich einlasse“, strahlte Jürgen Zuch gestern über das ganze Gesicht. Der Großenbroder war mehr als 20 Jahre leitender Beamter in der Stabsstelle Großenbrode beim Amt Oldenburg-Land. Als ausgewiesener Experte für die Feste Fehmarnbeltquerung (FFBQ) ist er prädestiniert für den Posten. Er macht keinen Hehl daraus, dass er das Tunnelprojekt ablehnt.

„Es gibt sicherlich niemanden wie Jürgen Zuch in Ostholstein, für uns kann es keinen Besseren für die Stelle geben“, befürworteten Jörg Weber und Jens Reise gleichermaßen im Brustton der Überzeugung die personelle Entscheidung. Jürgen Zuch solle „so schnell, wie es dann möglich ist“, so Bürgermeister Weber, die Nachfolge von Elisabeth Rehnen antreten, die ihren Posten bereits geräumt und Resturlaub genommen hat.

„Wir freuen uns über die interkommunale Zusammenarbeit, weil die Interessen auf beiden Seiten ähnlich sind“, waren sich Jörg Weber und Jens Reise einig.

Mit dem Fahrrad zur Arbeit nach Fehmarn

Dass Zuch zum 1. Juni sein Büro nach Fehmarn verlegt, sei eher nicht zu schaffen, da ihn Oldenburg nicht sofort ziehen lassen wolle, waren sich die Bürgermeister sicher. Aber eine Arbeitsaufnahme im Laufe des Juni sei angepeilt. „Ich freue mich, dass ich meine Erfahrung weiterhin in die Region einbringen kann“, sagte Jürgen Zuch. Der 58-Jährige werde nun jeden Morgen mit dem Fahrrad in die andere Richtung zur Arbeit fahren, verriet er. Hoffentlich vertut er sich da am Anfang nicht.

22 Bewerbungen waren auf die Stellenausschreibung eingegangen. Jürgen Zuch, verheiratet, zwei Kinder, entsprach voll und ganz den Anforderungen des Profils – ein echter Glücksgriff, finden die Bürgermeister von Großenbrode und Fehmarn. Seit mehr als zehn Jahren ist der neue Regionalmanager in verschiedenen Arbeitsgruppen zur FFBQ oder zur Fehmarnsundquerung aktiv. Außerdem engagiert er sich im Dialogforum und im Projektbeirat. Das alles waren wohl die besten Voraussetzungen für den neuen Job.

Die Stabsstelle Projekt- und Regionalmanagement wird für die kommenden fünf Jahre mit 90 Prozent vom Land gefördert.

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