Rainer Rübenhofer soll 2. stellvertretender Kreispräsident werden / Digitalisierung als wichtiger Schritt

Grüne Kreisfraktion hat sich formiert

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Rainer Rübenhofer aus Heiligenhafen soll 2. stellvertretender Kreispräsident werden.

EUTIN -wa- In ihrer Fraktionssitzung am Montag haben Bündnis 90/Die Grünen im Kreis Ostholstein ihr Team für die kommende Wahlperiode endgültig zusammengestellt. Monika Obieray als Vorsitzende und Jens Johannsen als stellvertretender Vorsitzender waren schon in der konstituierenden Sitzung Mitte Mai gewählt worden. Als 2. stellvertretenden Kreispräsidenten schlagen die Grünen Rainer Rübenhofer aus Heiligenhafen vor.

Die Grünen freuen sich, dass sie mit den beiden neuen wählbaren Bürgerinnen Dr. Antje Galuschka und Inga Frerk ihre Kompetenz im naturschutzfachlichen Bereich enorm stärken können.

Die Zusammenlegung des Haupt- und Finanzausschusses halten die Grünen aus Ostholstein für die richtige Entscheidung. „In der letzten Wahlperiode war Kreispolitik überwiegend Sparpolitik, Spielräume gab es keine. Das ist, zumindest in den nächsten zwei bis drei Jahren, anders“, so Monika Obieray.

Der Kreis müsse Weichenstellungen vornehmen, und der Hauptausschuss müsse Antworten auf die folgenden Fragen vorbereiten: Wie soll das finanzielle Verhältnis zwischen Gemeinden und Kreis neu justiert werden? Was kann in den Klimaschutz und die Mobilität investiert werden, ohne den Sozialbereich zu vernachlässigen? Wo wird mehr Personal benötigt? Wie kann die Integration der Flüchtlinge zum Erfolg gemacht werden? Antworten auf diese Fragen muss der Hauptausschuss vorbereiten, und zwar mit geballter finanzieller Kompetenz“, betont Obieray.

Zum Thema Digitalisierung äußert sich Jens Johannsen aus Ratekau: „Es ist gut und höchste Zeit, dass der Kreistag digital wird. Wir Grüne tragen das in einem Arbeitskreis sorgfältig vorbereitete Konzept mit.“ Das Konzept sieht vor, dass die Abgeordneten ihr neues Arbeitswerkzeug, ein Tablet mit der entsprechenden App, zum größeren Teil selbst bezahlen. Dafür würden die Entschädigungen entsprechend erhöht. Es sei besser, wenn jeder für sein Werkzeug selbst verantwortlich sei. Zudem entstünden dem Kreis keine zusätzlichen Kosten, da der bisherige Papierverbrauch entfiele.

Die Grünen freuen sich laut eigener Aussage auf eine Wahlperiode für den Kreis und die Gemeinden, in der sie dank der finanziellen Spielräume bei Klima- und Naturschutz sowie öffentlichem Verkehr und der guten Lebensverhältnisse im ländlichen Raum vorankommen können.

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