Deutsch-dänischer Austausch im Rahmen des 5. Baltic Sailing-Hafenmeister-Workshops

30 Hafenmeister stachen in See

An Bord der MS „Monika“ lernten auch die dänischen Hafenmeister das Seegebiet vor Heiligenhafen und die Fehmarnsund-Brücke von der Seeseite kennen.

Von Peter FothFEHMARN/HEILIGENHAFEN • Der dänische Hafenverbund Baltic-Sailing ist auch in diesem Jahr gewachsen. Um gemeinsam die kommende Segelsaison vorzubereiten, aber auch die Häfen in der Region Ostholstein näher kennen zu lernen, sind gestern und heute 30 Hafenmeister aus der Region Ostholstein-Lübeck und Lolland-Falster zum fünften Baltic Sai- ling Hafenmeister-Workshop zusammengekommen.

Gemeinsam mit Nathalie Ard von der Baltic Sailing-Geschäftsstelle in Oldenburg und den deutschen Hafenmeistern war der deutsche Repräsentant von Baltic Sailing, Manfred Wohnrade, am Dienstagmorgen nach Puttgarden ge- kommen, um die „Danske

Havnefoged“ und den Vorsitzenden von Smålandshavet, Henrik Aagesen, in Puttgarden abzuholen.

Nach dem Empfang der dänischen Delegation ging die Busfahrt in die Yachthäfen von Burgtiefe und Burgstaaken. Vom Ausbaukonzept des Yachthafens Burgtiefe zeigten sich die Dänen sehr angetan. Nächster Anlaufpunkt war der Sportboothafen von Großenbrode, der genau wie die Yachtwerft Heiligenhafen, die das nächste Ziel der Reise war, zum Baltic Sailing-Verbund gehört. In Heiligenhafen stellte Manfred Wohnrade, Geschäftsführer der Heiligenhafener Verkehrsbetriebe (HVB) den dänischen Gästen das neue Aktiv-Hus mit dem großen Wellness- und Sportangebot sowie der Kinderspielwelt vor.

Seereise in die Orther Bucht und zur Sundbrücke

Der Fünf-Sterne-Yachthafen Heiligenhafen erfreut sich auch bei dänischen Seglern großer Beliebtheit. Das Mittag-essen nahm man in „Weinigels Fährhaus“ ein. Um nach dem Essen an Bord der „MS Monika“ zu gelangen, war Fitness angesagt, denn durch die Neugestaltung und den Umbau der Hafenpromenade waren doch einige Hindernisse zu bewältigen. Doch wenn alles fertig ist, wird auch die Heiligenhafener Hafenmeile die Segler und Urlauber ansprechen.

Auf der zweistündigen Seereise mit der „MS Monika“ in die Orther Bucht und zur Sundbrücke wurde dann der neue Baltic Sailing-Hafenführer sowie die neue Bonuskarte vorgestellt. Für fünf Übernachtungen in den Baltic Sailing-Häfen zahlen Sportboote bis neun Meter 45 Euro. Von neun bis zwölf Meter werden 60 Euro verlangt und größere Yachten bis 15 Meter zahlen für die Rabattkarte 75 Euro.

Nach der Seereise ging es mit dem Bus nach Neustadt, wo eine Führung durch die Studios der „Küstenwache“ auf dem Programm stand. Auch übernachtet wurde in Neustadt, wobei „Neustadt by night“ auch bei den Hafenmeistern groß ankam.

Heute Morgen führt die Sightseeing-Tour durch Ostholstein weiter nach Lübeck-Travemünde, wo eine Besichtigung der Hafenanlagen des Lübecker Yachtclubs, der Böbs-Werft und ein sich anschließender Rundgang durch die „Marina Baltica“ auf dem Programm steht. Auch dem neuesten Mitglied des Baltic Sailing-Hafenverbundes, dem „Rosenhof Yachthafen“, gilt der Besuch der Hafenmeister. Nach dem Mittag- essen im „Rosenhof-Yachthafen-Restaurant“ geht die Busfahrt zurück nach Puttgarden, wo die deutschen Gastgeber die dänische Baltic Sailing-Delegation verabschiedet.

Wie Manfred Wohnrade und sein dänischer Kollege Henrik Aagesen betonten, habe der Baltic Sailing-Workshop die deutschen und dänischen Partner wieder ein Stück nä- her bringen können.

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