Ruderschaden vermutlich Unglücksursache / Scandlines spricht von kleinen Schäden

„Holger Danske“ rammt Mole

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Die Fähre „Holger Danske“ rammte am Montag den Molenkopf im Fährhafen Puttgarden.

FEHMARN -hö- Einen mächtigen Schreck bekamen zwölf Trucker und die neunköpfige Crew der dänischen Fähre „Holger Danske“ Montagnachmittag gegen 16.30 Uhr beim Einlaufen in den Hafen Puttgarden. Wahrscheinlich aufgrund eines Ruderschadens rammte die für den Lkw- und Gefahrguttransport genutzte Fähre den östlichen Molenkopf.

Nach Angaben der Polizei gelang es der Besatzung, das Schiff zu stabilisieren, auf dem Weg zum Anleger sei aber erneut ein plötzliches Abdriften nach Backbord festgestellt worden. Auf Nachfrage teilte Scandlines-Sprecherin Anette Ustrup Svendsen dem FT gestern mit, dass sowohl am Molenkopf als auch am Schiff nur kleine Schäden entstanden seien.

Trotzdem hätten die an Bord befindlichen sieben Lkw, darunter zwei Gefahrguteinheiten, nur mühsam von Bord gebracht werden können, berichtete ein Polizeisprecher. Für die Fähre sei zunächst ein Auslaufverbot verhängt worden. Gestern sei die Fähre nach Reedereiangaben von den Behörden aber wieder freigegeben worden. Noch am gestrigen Dienstag, teilte die Reederei Scandlines mit, sollte die „Holger Danske“ ihren Dienst auf der Route Puttgarden - Rødby wieder aufnehmen.

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