Deutsche Jugendmeisterschaften: Vier FRRV-Reiter waren am Start

Hünicke siegt in München

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Zum zweiten Mal wurde Sven Gero Hünicke deutscher Meister bei den Jungen Reitern. 

FEHMARN -lb- Sven Gero Hünicke ist nach 2016 erneut deutscher Jugendmeister im Springreiten bei den Jungen Reitern. 2017 gewann der Fehmaraner Bronze in der Aachener Soers.

Bei den deutschen Jugendmeisterschaften in München leistete er sich mit seiner Stute „Sunshine Brown“ bei allen Wertungsprüfungen lediglich einen einzigen Springfehler und setzte sich an die Spitze. Nur im ersten Umlauf, am Einsprung der Dreifachen Kombination, unterlief dem Paar ein Hindernisfehler. „Das war meine Schuld, ich hatte den Galopp falsch eingeschätzt und kam zu dicht“, erklärt der 21-Jährige. Silber ging mit Cedric Wolf auf „Chicitito“ nach Rheinland-Pfalz. Mit „Hello Guv‘nor“ gewann Justine Tebbel Bronze. Für den Fehmarnschen Ringreiterverein (FRRV), für den Sven Gero Hünicke startet, ist es nach Inga Rauert (jetzt Czwalina) mit „Arielle“ 1998 in Salzwedel der dritte Titel in dieser Altersklasse.

FRRV-Reiter Mathies Rüder feierte mit „Del Piero“ sein Debüt bei den Ponyreitern. Mit 19 Fehlerpunkten sprang am Ende Platz 22 heraus. 34 Ponyreiter waren bei der deutschen Jugendmeisterschaft in München am Start. Die besten 20 Ponyreiter qualifizierten sich für das Finale. Mit acht Fehlerpunkten gewann Ann-Sophie Seidl vom gastgebenden Landesverband Bayern mit „Berkzicht Rob“ das Heimspiel auf der Olympiareitanlage in München-Riem. Zweite wurde Lara Tönnissen (Westfalen) mit „Clarissa“ und am Ende acht Fehlerpunkten.Platz drei belegte Liam Broich (Rheinland) mit Nashville´s Son (neun Fehlerpunkte) vor Johanna Beckmann (Schleswig-Holstein) mit „Karim van Orchids“ (elf Fehlerpunkte).

Freya Sophie Langhans gewann mit „Curt“ die erste Wertungsprüfung.

Mathies Rüder startete auch in der Altersklasse „Children“. Hier wurde der Blieschendorfer mit seinem 15-jährigen Holsteiner „Coco Chambato“ mit neun Fehlerpunkten Zehnter. In ersten Wertungsprüfung blieb das Paar fehlerfrei, leistete sich dann zwei Abwürfe und einen Zeitfehler. Vereinskollegin Freya Sophie Langhans belegte mit dem zwölfjährigem Holsteiner „Curt“ den 16. Platz. Das Paar von der Insel hatte die erste Wertungsprüfung gewonnen. Zwei Abwürfe und zwölf Fehlerpunkte im zweiten Umlauf warfen die FRRV-Reiterin zurück. Die jüngsten Reiter machten es in Sachen Sieg richtig spannend. Drei Reiter hatten am Ende allesamt vier Fehlerpunkte, sodass das Stechen über den Sieg entscheiden musste. In einer Zeit von 29,24 Sekunden hatte Charlotte Höing (Berlin-Brandenburg) mit „Casio“ die Nase vorn. Zweiter wurde mit 30,31 Sekunden Mikka Roth (Rheinland-Pfalz) mit „Attthina“. Platz drei in 32,78 ging mit Tjade Carstensen und „Venetzia“ nach Schleswig-Holstein.

Erstmalig trat Anna Braunert bei den Junioren an. 2017 wurde die FRRV-Reiterin noch deutsche Meisterin bei den Children. Mit dem neunjährigen Holsteiner „Baccara“ wurde es Platz 34. Mit 13 Fehlerpunkten verpasste das Paar das Finale. Es siegte Max Haunhorst (Weser-Ems) mit „Chaccara“ (0,14 Fehlerpunkte). Zweite wurde Emelie Pieper (Westfalen) mit „Caprice“ (3,00). Platz drei ging an Laura Hetzel (Rheinland) mit „Quanita“ (3,42).

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