German-Freestyle-Battle: Zweiter Tourstop vor Orth / Anton Munz nicht zu schlagen

Immer auf dem Sprung

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Anton Munz sicherte sich beim zweiten Tourstop der German-Freestyle-Battle in der Single-Elimination den Sieg.

Fehmarn –hö– Die Freestyler sind immer auf dem Sprung – nicht nur bei Wind und Wellen. Wenn sie an der German-Freestyle-Battle (GFB) teilnehmen, müssen sie ihr Equipment stets griffbereit haben, um bei entsprechenden Windstärken an den Start gehen zu können. So erfolgte am Sonntag ein kurzfristig anberaumter Tourstop vor Orth, der zweite im Rahmen der GFB.

Freitagabend hatte Organisator Valentin Böckler das Event zunächst auf Stand-by gesetzt, Sonnabend ging spontan der Daumen hoch, Sonntag starteten die Wettbewerbe. Der Wind ließ zunächst etwas nach, doch mit dem plötzlichen Sonnenschein zogen die ersten druckvollen Böen durch die Orther Reede. Und mit Segelgrößen von 4,4 bis 4,8 m² ging es aufs Wasser. 18 Männer und drei Frauen stellten sich der Herausforderung. Die Bedingungen ließen es zu, dass sowohl eine Single- als auch eine Double-Elimination durchgezogen werden konnten.

In der Single-Elimination stach vor allem Brettakrobat Anton Munz heraus, der die gesamte Bandbreite an Powermoves zeigte und es schaffte, die Judges mit seinem kraftvollen Style und hoher Konstanz zu überzeugen. Das bedeutete den Sieg vor dem griechischen Wahl-Kieler Foivos Tsoupras, der im Halbfinale gegen Wettkampf-Routinier Valentin Böckler mit einem Flaka Shaka den Highlightmove des Tages zeigte und sich durchsetzen konnte. Böckler musste sich mit Platz drei zufriedengeben.

In der Double-Eliminiation überraschte der 21-jährige Karl Slowik in der zweiten Runde Contest-Routinier Gereon Gollan. Auch Henning von Jagow trumpfte in der Double auf und wurde erst im Kampf um Platz vier vom Kieler Studenten Jannes Thomsen gestoppt. Im folgenden Heat schaltete Valentin Böckler in den Wettkampfmodus und zog letztendlich ins Finale ein, wo er auf den starken und an diesem Tag nicht zu schlagenden Anton Munz traf, für den es der erste GFB-Event-Sieg war.

Bei den Frauen war es Malin Körner, die sich gegen ihre Kontrahentinnen Lisa Sophie Christ und Charlotte Brüggenjürgen durchsetzen konnte. Wie bei den Männern nimmt auch bei den Frauen das Niveau auf dem Wasser kontinuierlich zu. „Moves wie Spocks, Flakes oder sogar Funnells gehören inzwischen zum Repertoire der Freestyle-Damen“, so die Einschätzung von Organisator Valentin Böckler. Zur Klasse der Männer heißt es von ihm: „Das Niveau der Fahrer ist im Vergleich zum Vorjahr noch einmal deutlich angestiegen, beidseitige Powermoves sind mittlerweile erforderlich, um in die Top Five zu fahren“.

Nun warten die Freestyler wieder und wie immer auf geeignete Wetterbedingungen, um das nächste Battle starten zu können. 

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