Michelle Schneider mit bester Gesellenprüfung der Friseur-Innung Ostholstein/Plön / Landeswettbewerb wartet

Die Innungsbeste kommt aus Burg

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In ihrem Element: Michelle Schneider hat ihre Gesellenprüfung abgelegt und ist Innungsbeste im Friseurhandwerk.

LÜBECK/FEHMARN -wa/ga/mb- Michelle Schneider aus Burg hat die beste Gesellenprüfung der Friseur-Innung in Ostholstein und Plön abgelegt und damit vor Kurzem ihre Ausbildung zur Friseurin beendet. Darüber sind vor allem ihr Ausbildungsbetrieb Friseur-Salon-MB und ihr Friseurmeister Michael Büll entzückt. Das ganze Team freut sich zudem darüber, dass die Kollegin ihre Gesellenprüfung mit Bravour bestanden hat.

Nach der theoretischen Prüfung und Ablegung des praktischen Teils schnitt Michelle Schneider unter allen Prüflingen des Innungsbezirkes auf der Beruflichen Schule des Kreises Ostholstein in Oldenburg mit der Gesamtnote „Gut“ als Beste ab und ist damit für die Friseur-Innung Ostholstein und Plön dieses Jahr Innungsbeste.

Mit dem Bestehen des theoretischen und des praktischen Prüfungsteils endete für sie automatisch die Ausbildungszeit. Sie wird aber weiterhin im Friseur-Salon-MB tätig sein. Dort begann sie Anfang April 2016 ihre Ausbildung. Michael Büll, der selbst Vorstandsmitglied der Friseur-Innung Ostholstein/Plön ist, freut sich über die erbrachte Leistung seiner Mitarbeiterin.

Die Freisprechung fand bereits am 1. September in Lübeck statt, denn die Innung Ostholstein/Plön feierte zusammen mit der Nachbarinnung in Lübeck einen Freisprechungsball. Die Obermeisterin Kirstin Voß und ihre Lübecker Kollegin, die stellvertretende Obermeisterin Silke Schacht, begrüßten rund 220 Gäste, mit denen sie zusammen den Abschluss der Friseurausbildung feierten.

Als Gast der Freisprechungsfeier überbrachte der Bürgermeister der Stadt Lübeck, Jan Lindenau, die Grußworte der Hansestadt. Er zeigte sich dabei vom Können der jungen Gesellinnen und Gesellen beeindruckt, die durch professionelle Hochsteckfrisuren und Make-up an diesem Abend sichtbar waren.

Aus Ostholstein und Plön konnten zehn Junggesellinnen ihr Prüfungszeugnis aus den Händen der Obermeisterin entgegennehmen. Fehmarn ist dabei gut vertreten, denn mit Shari Vanessa Eschenhagen und Laura Susan Schultz beendeten zwei weitere Friseurinnen ihre Ausbildung erfolgreich.

Michelle Schneider konnte als Innungsbeste zudem eine Prämie für ihr hervorragendes Prüfungsergebnis entgegennehmen und wird die Innung beim diesjährigen Landesleistungswettbewerb im Friseurhandwerk in Kiel vertreten.

Jährlich finden Ende August die Freisprechungen der Lehrlinge in den Handwerksberufen statt. So haben kürzlich im Kreis Ostholstein nicht nur die Auszubildenden im Friseurhandwerk ihre Abschlusszeugnisse erhalten, sondern auch 17 im Tischler-, 13 im Fleischerhandwerk, acht Verkäufer, fünf Maurer und 18 bisherige Lehrlinge im Zimmererhandwerk.

Zu den erfolgreichen Absolventen im Zimmererhandwerk gehören Fynn Doyen, Carl Hinrich Kölln und Jaime Montero-Wolpert, die bei Frehers & Witt in die Lehre gegangen sind, sowie Tom Hagedorn von der Firma Specht und Justin Walther von der Firma Reining. Die folgenden sechs jungen Männer haben ihre Ausbildung zum Ausbaufacharbeiter gemacht und erfolgreich abgeschlossen: Noel-Laurent Hohnsbehn, Niclas Langhoff, Moritz Matzen und Karl Scheel bei Firma Specht, Hannes Küthe bei Frehers & Witt sowie Florian Utecht bei der Firma Reining.

Die feierliche Freisprechung der Baugewerbe-Innung Ostholstein fand am Freitagabend in der Überbetrieblichen Ausbildungsstätte in Eutin statt. Zünftig gekleidet in der traditionellen Kluft des Maurer- oder Zimmererhandwerks waren die fünf ehemaligen Maurer- sowie die 18 bisherigen Zimmererlehrlinge erschienen, um ihre Gesellenbriefe aus den Händen von Obermeister Ralf Hoffmann in Empfang zu nehmen.

Die stellvertretende Kreispräsidentin Gabriele Appel überbrachte die Grußworte des Kreises Ostholstein an die frisch gebackenen Maurer und Zimmerer. Sie zeigte sich beeindruckt vom Können der jungen Bauhandwerker.

Im Beisein der Familien und Ausbilder der Junggesellen sowie zahlreicher weiterer Gäste hob Obermeister Hoffmann in seiner Ansprache die Bedeutung der erfolgreichen Berufsausbildung für die Zukunft der jungen Fachkräfte hervor. Er bescheinigte den neuen Gesellen, in den vergangenen drei Jahren der Ausbildung viel Mühe und persönlichen Einsatz erbracht zu haben, um am heutigen Tag den verdienten Lohn zu erhalten. „Auch wenn es für den einen oder anderen von ihnen nicht immer leicht gewesen sein mag, so kann ich ihnen versichern, dass es sich gelohnt hat“, bestärkte der Obermeister die Nachwuchskräfte in ihrer Berufswahl.

„Sie sind jetzt Spezialisten rund um das Bauen, Modernisieren und Sanieren. Alles redet vom Fachkräftemangel – wir haben jetzt sie“, hob der Vorsitzende der rund 90 Betriebe des Bauhandwerks im Kreis Ostholstein umfassenden Fachorganisation die Leistungen der neuen Gesellen hervor.

Obermeister Ralf Hoffmann appellierte an diese, die Chancen ihres Berufes zu nutzen und sich auch künftig regelmäßig weiterzubilden, um den wachsenden Anforderungen stets gerecht werden zu können. „Ihre Ausbildung im Baugewerbe wird es ihnen ermöglichen, jede Hürde des Berufslebens zu überspringen – sie müssen es nur wollen“, gab der Obermeister den jungen Gesellen mit auf den Weg.

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