Frühlingsbepflanzung eingedampft / Anpassungen in Zeiten der Krise

Inselbauhof zweigeteilt

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Ein Traum für Radfahrer: Die neue Oberfläche des Weges entlang des Burger Binnensees kann sich sehen lassen.

Fehmarn –mb– Der Inselbauhof als Dienstleister muss wie viele andere Unternehmen auch in Zeiten der Corona-Pandemie funktionieren. Entsprechend wichtig sei es, Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, damit es möglichst keine durch das Virus bedingte Ausfälle gebe, teilte Bauhofleiter Timo Jädke am Montag mit. „Es ist bei uns natürlich nicht anders. Überall sind notwendige Einschränkungen und Anpassungen vollzogen worden, um Risiken zu minimieren.“ 32 Mitarbeiter hat der Bauhof, die jetzt in zwei gleich große Gruppen eingeteilt sind und getrennt voneinander arbeiten.

  • Inselbauhof will Grünanlagen im Blick behalten
  • Müllaufkommen im ländlichen Raum überschaubar
  • Größere Maßnahmen zurzeit ausgesetzt

Grünpflege im Blick behalten

Darüber hinaus haben sich auch die üblichen Arbeitsabläufe verschoben oder sind ausgesetzt. Beispielsweise eingedampft wurde zunächst die Frühjahrsbepflanzung. „Wir müssen schauen, wie die Situation zu Pfingsten sein wird“, so Jädke. Natürlich könne man die Grünanlagen nicht sich selbst überlassen. „Wir müssen das einigermaßen im Blick behalten, sonst können wir der Sache nicht mehr Herr werden.“

Ein STRABAG-Bauarbeiter verlädt den Radwegefertiger nach getaner Arbeit.

Weiterhin sei das Müllaufkommen – insbesondere im ländlichen Raum und im Strandbereich – „sehr überschaubar“. Jädke: „Wir haben daher Mitarbeiter abgezogen, die stattdessen die Ausbesserungen im Straßenbau zusätzlich unterstützen.“

Firmen, an die man Aufträge vergeben habe, könnten momentan ungestörter arbeiten. So war beispielsweise auch die STRABAG am Montag mit einem Radwegfertiger am nordöstlichen Burger Binnensee zu Gange gewesen, um dort die Deckschicht nach der Verlegung der dritten Druckrohrleitung der Stadtwerke aufzutragen.

Größere eigene Maßnahmen hat der Inselbauhof momentan ausgesetzt, was auch damit zusammenhängt, dass jedes Gewerk in einer der beiden Gruppen vertreten sein müsse, erklärt Jädke, sodass nicht das notwendige Fachpersonal an einem Ort sein kann. Betroffen ist beispielsweise die Rampe für Rollstühle, um von der Parkseite ins Senator-Thomsen-Haus zu kommen.

Wie ist es für die Mitarbeiter? Natürlich halte man die Hygienevorschriften ein. Vieles laufe per Telefon ab. Die Arbeitseinteilung erfolge zudem nicht mehr wie üblich in den Sozialräumen, sondern in der Halle des Bauhofes, damit man ausreichend Abstand einhalten könne, berichtet Timo Jädke aus dem Alltag in der Krise und weiß: „Das Leben auf dem Bauhof ist eingeschränkt.“

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