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Inselschule Fehmarn: Blau-gelbes Peace-Zeichen in XXL

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Von: Nicole Rochell

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Fehmarn Inselschule Peace-Zeichen
Zum Friedenszeichen geformt: Für ein XXL-Peace-Zeichen kamen Schülerinnen und Schüler der Inselschule auf dem Sportplatz zusammen. © Inselschule Fehmarn

Ein Zeichen gegen den Krieg und für die Menschen in der Ukraine setzte die Inselschule Fehmarn mit einem Peace-Zeichen in XXL.

Fehmarn – Sie setzten ein Zeichen. Und was für ein bildgewaltiges. Ein Zeichen gegen den Krieg und für die Menschen in der Ukraine. Ein Zeichen in Blau und Gelb. Rund 650 Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen der Inselschule Fehmarn formierten sich am Freitag, mit blauen und gelben DIN-A4-Zetteln ausstaffiert, zum XXL-Peace-Zeichen in den Farben der Ukraine.

Schülerinnen und Schüler wollen ihre Solidarität mit den Menschen in der Ukraine ausdrücken

Vor dem Hintergrund der Kriegshandlungen in der Ukraine hat die Bundesregierung den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine auf das Schärfste verurteilt und die sofortige Beendigung der Kriegshandlungen gefordert. Gerade der Zivilbevölkerung droht fürchterliches Leid, sodass auch in Deutschland viele Menschen ein Zeichen gegen den Krieg setzen wollen. Das Entsetzen über Wladimir Putins Angriffskrieg ist rund um den Globus groß. Auch Schülerinnen und Schüler wollen ihre Solidarität mit den Menschen in der Ukraine ausdrücken. Ein solches Engagement begrüßt die Schulaufsicht außerordentlich.

Das Mitgefühl der Inselschüler, die am Freitag in der vierten Stunde den Impuls aus dem 9. Jahrgang umsetzten, ist groß. Sie wollten ein Zeichen der Solidarität setzen, zeigen, wie sehr sie das Schicksal und das Leid der Ukrainer bewegt und daran erinnern, wie wichtig Frieden auf der Welt ist, so Katharina Frank, UNESCO-Beauftragte der Schule. Im Deutschunterricht der 9d hatten die Schüler das derzeit allseits bestehende Angebot zum Gespräch und Austausch in Sachen Ukraine-Krieg angenommen. Und plötzlich war sie geboren, die Idee, sich zum Friedenszeichen zu formieren und eine Drohne entsprechend zu pilotieren, die die spektakuläre Aktion im Bild festhalten sollte.

In der dritten Stunde wurden mit Flatterband und Holzpflöcken die Umrisse des Motivs „vorgezeichnet“, das die Schülerinnen und Schüler schließlich mit Leben füllten. Nach knapp 40 Minuten war das Peace-Zeichen im Kasten. Ein Schüler aus dem 9. Jahrgang hatte es gemacht und seine Drohne zur Verfügung gestellt. Eine Aktion mit starker Symbolkraft – ein eindrucksvolles Zeichen, bei dem es jedoch nicht blieb und bleiben soll.

Viel Winterkleidung war dabei, Konserven, Nudeln, Decken und auch drei Schlafsäcke

Katharina Frank, UNESCO-Beauftragte der Schule

Bereits von Dienstag auf Mittwoch hatte der 8. Jahrgang der Inselschule Sachspenden gesammelt. Katharina Frank hatte die Spenden noch am Nachmittag zu Stephan Perner und Bianca Puls gebracht, die bekanntlich zahlreiche Spenden für die Ukraine in Meeschendorf entgegennahmen (wir berichteten). „Viel Winterkleidung war dabei, Konserven, Nudeln, Decken und auch drei Schlafsäcke ...“, führt Katharina Frank auf.

An Aktionsbündnis Kastrophenhilfe gespendet

In den ersten beiden Pausen des Drohnenfoto-Tages am Freitag hatte der 7. Jahrgang des Wahlpflichtkurses „Long Life“ zu einer Spendenaktion aufgerufen und Geld in der Mensa gesammelt. Über 940 Euro sind zusammengekommen, die auf das Konto des Aktionsbündnisses Katastrophenhilfe überwiesen wurden. Das Aktionsbündnis leitet die Spenden an eine seiner Mitgliedsorganisationen (Deutscher Caritasverband – Caritas international, Deutsches Rotes Kreuz, Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung – Diakonie Katastrophenhilfe, Deutsches Komitee für UNICEF) weiter.

Auch in dieser Woche setzt sich das Engagement der Inselschule für die Menschen in der Ukraine fort. An einem weiteren Sachspendenaufruf, eine Idee der 9e, beteiligt sich nunmehr die ganze Schule. Die Spenden der Schüler werden dann am morgigen Mittwoch zur Annahmestelle der Initiative „Ostholstein für Ukraine“ nach Heiligenhafen gebracht, ließ Katharina Frank wissen.  

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