Seit 1963 verbindet die deutsch-dänische Reederei Scandlines im Fährbetrieb Deutschland und Dänemark

55 Jahre Vogelfluglinie

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Seit 55 Jahren verbinden Fähren wie die „Prins Richard“ auf dem Fehmarnbelt Deutschland und Dänemark.

FEHMARN -mb- Auf den Tag genau feierte Scandlines gestern das 55-jährige Bestehen der Fährverbindung zwischen Puttgarden und Rødby auf dem Fehmarnbelt. Seit 1963 verbindet die deutsch-dänische Reederei das europäische Festland und Skandinavien.

Die Idee einer Fährverbindung über den Fehmarnbelt ist jedoch schon ein bisschen älter: Bereits 1454 äußerte der dänische König Christian I. den Wunsch einer Schiffsverbindung zwischen Deutschland und Dänemark, da er die Reise über den Landweg über Fünen und Jütland „schrecklich langweilig“ fand.

Über 500 Jahre später, am 14. Mai 1963, wurde der Traum des dänischen Monarchen endlich Realität: An diesem Tag weihten der dänische König Frederik IX. und der deutsche Bundespräsident Heinrich Lübke die Fährlinie ein. Um 11.27 Uhr passierten sie mit der „Kong Frederik“ die Ausfahrt des Hafens in Rødby und durchtrennten dabei ein zwischen den Enden der Molen gespanntes Band – das Gleiche passierte um 13:38 Uhr in Puttgarden.

Und nach 55 Jahren sieht die Zukunft laut Scandlines positiv aus: Astronomische 294 Millionen Passagiere hat die deutsch-dänische Reederei im Laufe der letzten 55 Jahre über den Fehmarnbelt transportiert. Auch die jüngsten Zahlen zeigen, dass die Nachfrage groß ist – Tendenz steigend.

Das maritime Erlebnis bleibt als noch eine Weile erhalten und „schrecklich langweilig“ ist es sicherlich ebenfalls nicht. Dafür sorgen 34000 Überfahrten pro Jahr auf dem Fehmarnbelt – im ersten Jahr waren es noch 8524. Heutzutage legen alle 30 Minuten an jedem Tag des Jahres und rund um die Uhr in Puttgarden und in Rødby die Fähren ab und verbinden in nur 45 Minuten die beiden Länder.

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