„Modern Cello-Piano Duo“ eröffnete die Burger Kunsttage mit einem Querschnitt aus Klassik und Moderne

Vom Jazz zum Bossa nova

+
Daniel Sorour (vorne) und Clemens Kröger eröffneten gestern die Burger Kunsttage im Senator-Thomsen-Haus.

FEHMARN -loj- Zum Auftakt der Burger Kunsttage spielten am Freitagabend im Senator-Thomsen-Haus der Cellist Daniel Sorour und der Pianist und Arrangeur Clemens Kröger als „Modern Cello-Piano Duo“. Die Herren servierten Klassik und Moderne.

Die Kombination aus Klavier und Cello klingt zunächst etwas ungewöhnlich, hat aber etwas. Auf der einen Seite das temperamentvolle und energische Klavier, daneben das Violoncello, das ja eigentlich eher für die leisen Töne im Orchester bekannt ist. Beide können aber problemlos die Rollen tauschen oder gemeinsam feurig und leidenschaftlich oder sanft und melancholisch sein. Wie das ging, zeigten die beiden Musiker auf höchstem Niveau.

Sie haben sich für ein Programm aus klassischen Kompositionen von Franz Schubert und moderner Rock- und Popmusik wie von den Beatles entschieden, weil ihnen die Vielfalt der Musik gefalle, stellte Clemens Kröger in einer kleinen Vorstellung heraus.

Was folgte, waren eineinhalb Stunden bester Fingerfertigkeit, im wahrsten Wortsinn. Zum Eingang spielte das „Modern Cello-Piano Duo“ die beiden Sätze „Andaluza“ und „Oriental“ aus den Spanischen Tänzen des Komponisten Enrique Granados. Der erste ein Werk so voller Energie und feurigem Temperament, dass man fürchten musste, die Herren würden sich direkt am Anfang völlig verausgaben. Da verwandelte sich das Klavier in eine Gitarre, ahmte das Zupfen der Saiten nach. Der andere Satz traurig und ruhig – ein wahrer Ohrenschmaus.

Und so ging es weiter, eine muntere Mischung, die mit dem Wechselbad der Gefühle spielte, wie Musik es irgendwie immer vermag.

Im Anschluss an das Konzert bat Dr. Andrea Opielka, Veranstaltungsleiterin des Tourismus-Service Fehmarn, alle Besucher zum Empfang, während die Gäste den Abend noch einmal Revue passieren ließen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Regeln fürs Kommentieren: Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.