„Angebot“ der Bælt A/S für Schmiedt noch „zu unpräzise“

Keine Baustelle beim Bau der Beltquerung?

FEHMARN (wi) • Es muss auf Fehmarn nicht unbedingt eine Baustelle geben, wenn die Beltbrücke entsteht. Das war die überraschende Äußerung des Managing Directors der Femern Bælt A/S, Peter Lundhus, im FT-Interview.

Lundhus sagte gegenüber dem FT: „Die Fehmaraner selbst können entscheiden, ob sie eine Baustelle wollen oder nicht. Es ist möglich eine Baustelle einzurichten mit vielen Menschen, die unter anderem Steuern zahlen würden. Es ist aber auch möglich, keine Baustelle zu haben. Das ist etwas, über das wir zu sprechen haben.“

Die Stellungnahmen des Brückenbauers (in englischer Sprache) sind zu sehen unter www.tv-fehmarn.de („The third bridge“).

• Sollte Fehmarn

• einfach

• annehmen?

Muss Fehmarn nicht sofort annehmen und die Baustelle einfach ablehnen ? Bürgermeister Otto-Uwe Schmiedt, der nach eigenen Angaben in einem regelmäßigen telefonischen Kontakt mit Lundhus steht, kann den Äußerungen noch nicht viel abgewinnen: „Es ist ein noch zu unpräzises Angebot, das mit Schlagworten in die Diskussion geworfen wurde“, sagte er gestern dem Tageblatt auf Nachfrage.

Grundsätzlich sei Schmiedt ein ungestörter Tourismus wichtiger „als eine Baustelle mit 100 Bauarbeitern“. Und natürlich wäre mit sehr viel mehr Bauarbeitern zu rechnen. Die Öresundbrücke wurde von 6 000 Mann gebaut.

Heute informiert Landrat Reinhard Sager in einer Pressekonferenz über die Vorbereitungen des Kreises Ostholstein auf die Feste Fehmarnbeltquerung.

ft-online/lokales vom 28. Januar 2009

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