Studierte Archäologin informiert sich / Bereits über 400000 Funde östlich von Rødbyhavn

Königin Margrethe II. besucht Ausgrabungsstätte

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Kennerin der Materie zu Besuch: Königin Margrethe II. lässt sich einige Funde zeigen.

Lolland –mb– Hoher Besuch an der Ausgrabungsstätte östlich von Rødbyhavn. Die dänische Königin Margrethe II. hat das Museum Lolland-Falster besucht, das die archäologischen Ausgrabungen aufgrund des geplanten Baus des Fehmarnbelttunnels leitet.

Ausgrabungsleiter Bjørnar Måge und Projektmitarbeiter Søren Anker Sørensen trafen auf keine Laiin. Die Königin von Dänemark ist nicht nur Rechts- und Staatswissenschaftlerin sowie studierte Wirtschaftswissenschaftlerin, sondern hat an der Universität Cambridge zudem Archäologie studiert. Entsprechend wurde kürzlich beim Besuch gefachsimpelt, und Königin Margrethe II. informierte sich entsprechend über den Stand der Untersuchungen. Måge zeigte dem dänischen Oberhaupt natürlich auch einige bedeutende steinzeitliche Funde.

Auf rund 600 Hektar Fläche finden seit 2013 Ausgrabungen auf der Insel statt, die der Fachwelt wertvolle Einblicke in die Siedlungsgeschichte an der Küste Lollands liefern. Rund 400000 Funde sind bereits in Dänemarks größtem Ausgrabungsgebiet zum Vorschein gekommen.

Nach Abschluss der archäologischen Untersuchungen entstehen auf diesem Gebiet demnächst die Tunnelelementfabrik sowie Unterkünfte und Bürogebäude für den Bau der Festen Fehmarnbeltquerung.

Nordeuropas größtes Verkehrsprojekt wird Lolland mit Fehmarn auf einer Länge von 18 Kilometern verbinden.

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