FFBQ: CDU-Landespolitiker informierten sich /Gefahren- und Ablaufsimulation soll Bauphase sicherer machen

„Die Kommunikation ist vorbildlich“

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Ein Tisch, der verbindet: Lukus Kilian (v.l.), Peer Knöfler und Andreas Hein schauten sich gestern unter anderem den neu eingerichteten Ausstellungsraum im Infocenter zur Festen Fehmarnbeltquerung in Burg an.

FEHMARN -mb- Aus erster Hand informiert haben sich am Mittwoch über die Feste Fehmarnbeltquerung (FFBQ) der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Kieler Landtag, Lukas Kilian, und sein Kollege Andreas Hein, der energiepolitischer Sprecher seiner Fraktion ist. Eingeladen hatte der Großenbroder CDU-Landtagsabgeordnete Peer Knöfler. Alle drei sind außerdem Mitglieder des Wirtschaftsausschusses. „Peer berichtet uns immer wieder über die Planungen, jetzt wollten wir uns das vor Ort selbst einmal ansehen“, sagte Kilian. Der gestrige Tag begann für die Abgeordneten mit einer Fährfahrt nach Rødby und zurück nach Puttgarden. Auf der Fahrt stand im Gespräch mit Scandlines natürlich die diskriminierungsfreie Anbindung zum Fährhafen im Fokus.

Letzter Akt am Tag: Die drei Politiker schauten bei Marie Rhodin und dem Femern A/S-Regionalbeauftragten Malte Hinrichsen vorbei, um sich umfänglich über die geplante FFBQ informieren zu lassen. Da konnte es nicht schaden, dass Femern A/S-Planungschef Stephan Siegert ebenfalls im Haus war und Fragen beantwortete.

Neben noch bestehenden Problemen und einem Überblick über den aktuellen Zeitplan des Projektes interessierten sich Kilian und Hein vor allem für die Kommunikationswege, die beide als sehr vielfältig beschrieben. „Es gibt wohl kein Bauprojekt in Deutschland, was eine derart breite Öffentlichkeitsarbeit betreibt und Beteiligung ermöglicht wie dieses Vorhaben“, lobte Kilian die Arbeit des Vorhabenträgers dahingehend als „vorbildlich“.

Beim Gespräch mit der Reederei Scandlines seien natürlich Probleme angesprochen worden. „Das war in erster Linie die Situation um den Anfahrtsweg und die Notwendigkeit der Simulation der Abläufe auf dem Wasser während der Bautätigkeit“, zählte Andreas Hein auf. Auch die Sicherheit während der Bauarbeiten im Belt, einer der meistbefahrenen Wasserstraßen der Welt, sei besprochen worden, ergänzte Knöfler, der wie seine beiden Kollegen darauf pocht, eine entsprechende Simulation zu Übungszwecken, im Vorwege festzuschreiben.

Am Ende müsse sich ein derart großes Projekt daran messen lassen, ob es zu einem angemessenen Ausgleich der unterschiedlichen Interessen gekommen sei, meinte Kilian, der wie seine gesamte CDU-Fraktion die FFBQ als Chance für die Region versteht.

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