Keine Sondergenehmigung für Inselzutritt / 22 COVID-19-Fälle

Kreis stockt Personal für Beratung auf

Ostholstein –hö– Der Kreis Ostholstein musste in den letzten Tagen im Zuge der Einschränkungen, die die Corona-Pandemie hervorgerufen hat, eine Vielzahl von Regelungen erlassen, die einen erhöhten Beratungsbedarf nach sich gezogen haben.

  • 500 Anträge auf Ausnahmegenehmigung zur Nutzung von Zweitwohnung
  • Große Anzah zu Sondergenehmigungen für den Zutritt zur Insel Fehmarn
  • Ausnahmetatbestand werde vor Ort geprüft

Deshalb hat der Kreis Ostholstein nun das Personal für die Bürgerberatung aufgestockt. Laut Kreisverwaltung habe es allein am letzten Wochenende neben einer sehr hohen Anzahl von telefonischen Anfragen rund 500 schriftliche Anträge auf eine Ausnahmegenehmigung zur Nutzung von Zweitwohnungen gegeben. Zusätzlich sei eine große Anzahl von Anfragen zu Sondergenehmigungen für den Zutritt zur Insel Fehmarn eingegangen.

Letztere gebe es nicht, heißt es vonseiten des Kreises. Es werde nur vor Ort geprüft, ob das Vorliegen eines Ausnahmetatbestandes zum Betreten der Insel berechtigt, teilt die Kreisverwaltung mit. Landrat Reinhard Sager zeigt Verständnis für den erhöhten Beratungsbedarf verunsicherter Bürger, er wirbt aber auch um Nachsicht für seine Mitarbeiter, die zeitnah alle Anträge bearbeiten würden.

In Ostholstein gibt es aktuell 22 COVID-19-Fälle, vier mehr als am Tag zuvor.

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