Dialogforum tagt als Videokonferenz

Lärmschutz steht im Fokus

Fehmarn –hö– Das Dialogforum Feste Fehmarnbeltquerung kommt am Donnerstag (23. Juli) um 16.30 Uhr zu seiner 35. Sitzung zusammen. Aufgrund der Corona-Pandemie wird die Zusammenkunft aber nur als Videokonferenz abgehalten

  • Maximalforderung entsprach der Bundestag nicht
  • Lärmschutzwand in Strukkamp verdoppelt sich
  • Fehmarnsundquerung kommt zur Sprache

Die Diskussion dürfte geprägt sein vom Anfang Juli gefassten Beschluss des Bundestags, im Zuge der Hinterlandanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung für übergesetzlichen Lärmschutz zusätzlich 232 Millionen Euro bereitzustellen. Im Dialogforum waren zuvor über einen mehrjährigen Zeitraum verschiedene Kernforderungen erarbeitet und diese in einem Akzeptanzpapier aufgelistet worden.

Der Maximalforderung entsprach der Bundestag nicht, doch aus Sicht von Regionalmanager Jürgen Zuch, der die Interessen der Kommunen Fehmarn und Großenbrode vertritt, könne sich das Erreichte sehen lassen, „der Einsatz hat sich gelohnt“. Es müsse jetzt abgewartet werden, wie sich die zusätzlichen Mittel in den einzelnen Maßnahmen in den jeweiligen Kommunen wiederfinden, so Zuch. Für Fehmarn zeichnet sich ab, dass die für Strukkamp geplante Lärmschutzwand sich in der Länge um 230 auf 460 Meter verdoppelt und auch in den Bereichen Burg/Landkirchen, Teschendorf sowie Blieschendorf/Avendorf zusätzlicher Lärmschutz errichtet wird.

Zur Sprache kommen in der Videokonferenz zudem die Verfahrensstände beim geplanten Neubau der Fehmarnsundquerung und des Fehmarnbelttunnels sowie der Straße beziehungsweise Schiene. Es soll auch darüber beraten werden, wie es mit den runden Tischen und dem Projektbeirat weitergeht.

Die Videokonferenz kann auf der Homepage des Dialogforums oder unter https://stream.avtplus.de/Dialogforum mitverfolgt werden.

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