Bettina Hagedorn will ein weiteres Mal für den Bundestag kandidieren

Sie lässt nicht locker

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Bettina Hagedorn will ein weiteres Mal kandidieren für den Deutschen Bundestag.

Fehmarn – hö – Sie gehört zu den etablierten Abgeordneten im Deutschen Bundestag, dem sie seit 2002 angehört, und übt seit etwas mehr als zwei Jahren das Amt der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesfinanzministerium aus: Bettina Hagedorn (64) aus Kasseedorf. Die SPD-Abgeordnete verspürt auch weiterhin noch Lust, in Berlin mitzugestalten. Deshalb hat sie den Entschluss gefasst, zur Bundestagswahl im September 2021 sich ein weiteres Mal im Wahlkreis Ostholstein/Nordstormarn um die Kandidatur zu bewerben.

„In den letzten zwei Jahren war es für mich nicht immer klar, dass ich mich auch ein sechstes Mal um dieses Mandat bewerben möchte.“ Sie habe den starken Ruf der Partei nach Erneuerung und Verjüngung sehr wohl gehört und verstanden, gibt Hagedorn zu. Letztendlich habe aber die Corona-Pandemie und die daraus resultierenden Folgen für die Gesellschaft den Ausschlag gegeben, noch ein weiteres Mal zu kandidieren.

„Auf Deutschland liegt eine gewaltige Verantwortung dafür, dass wir alle diese Krise gesellschaftspolitisch, sozial, wirtschaftlich und gesundheitspolitisch gut überstehen und gleichzeitig die Weichen mit Blick auf die Gefahren des Klimawandels, die Herausforderungen der Digitalisierung und das Auseinanderdriften Europas mutig anpacken. Diese Aufgabe wird uns über die nächsten Jahre komplett fordern. Deswegen habe ich – auch mit Blick auf meine eigenen drei Söhne und vier Enkelkinder und deren Zukunft – entschieden: Es ist mir wichtig, mich gerade jetzt weiterhin der Verantwortung zu stellen.“

Ihr Amt als Parlamentarische Staatssekretärin fordere gerade jetzt, national wie international, viel Zeit, sagt sie. Und mit Blick auf die am 1. Juli beginnende halbjährige EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands werde sie Finanzminister Olaf Scholz nicht nur ständig im Haushaltsausschuss, auf der Regierungsbank oder im Bundeskabinett vertreten, sondern auch häufig in Brüssel und Straßburg sein.

Und diese geballte politische Erfahrung wolle sie dann zur kommenden Bundestagswahl ein weiteres Mal in ihre Kandidatur einbringen.

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