WBV: Stahlleitung unter der Brücke macht Probleme

Leckagen häufen sich

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Verbandsvorsteher und Geschäftsführer: Werner Ehlers (l.) und Gerd Utech.

Fehmarn – mb – Der Wasserbeschaffungsverband (WBV) Fehmarn bezieht das Wasser für die Insel bekanntlich zu 100 Prozent vom Zweckverband Ostholstein aus der Quelle in Klötzin. Ab Großenbrode geht es über drei Leitungen weiter: eine unterhalb der Fehmarnsundbrücke entlanggeführt und zwei Dükerleitungen durch den Sund. Über den Zustand der Brückenleitung berichtete WBV-Geschäftsführer Gerd Utech auf der jüngsten Verbandsversammlung.

So wird die Stahlleitung unter der Brücke zunehmend auffälliger. „Wir hatten 2019 vier Leckagen. Die Abstände werden immer kürzer“, weiß Utech, der seit 2002 Geschäftsführer ist. Gleichzeitig seien Reparaturen aufwendig. So könne man innerhalb des Bogens mit einem unter der Brücke angebrachten Kontrollwagen fahren – „wenn er denn TÜV hat, hat er aber nicht“, so Utech. Verantwortlich dafür sei die Deutsche Bahn (DB). Stattdessen wurden die vier Stellen kostenaufwendig mithilfe eines Brückenuntersichtgerätes repariert. Nicht überraschend hat sich der WBV mit einer dauerhafte Sanierung per Inliner-Verfahren beschäftigt, aber die Kosten schrecken ab: rund 700000 Euro. Das mache keinen Sinn, zumal die Zukunft der Sundbrücke ungewiss sei, so Utech. „Wir drängen gegenüber der DB darauf, dass mit dem Bau eines neues Querungsbauwerkes auch eine neue Wasserversorgungsleitung eingeplant wird.“ Die Versammlung sagte Ja zum Vorschlag des Geschäftsführers.

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