Kreis passt nach Absprache mit den Gemeinden per Allgemeinverfügung Schutzmaßnahme an

Fehmarn: Maskenpflicht auf offener Straße aufgehoben

Die Verpflichtung, auf offener Straße in Teilen Fehmarns eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, ist aufgehoben.
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Die Verpflichtung, auf offener Straße in Teilen Fehmarns eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, ist aufgehoben.

Fehmarn –mb– Der Kreis Ostholstein hat am Sonntagabend eine neue Allgemeinverfügung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung erlassen, die seit gestern gültig ist. Nach Absprache mit den Kommunen sei es das Ziel gewesen, dass „die Eingriffe in die Rechte der Bürgerinnen und Bürger auf das notwendige Maß beschränkt bleiben“, heißt es vonseiten des Kreises.

  • Fehmarn: alle Bereiche für das Trage einer Mund-Nasen-Bedeckung aufgehoben
  • Verhältnismäßigkeit teilweise nicht mehr gegeben
  • "Sonst bröckelt die Akzeptanz"

Auf Fehmarn gibt es demnach keine Verpflichtung mehr, im öffentlichen Raum auf der Straße einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. „Die Verfügung ist zu einem Zeitpunkt gekommen, als die Touristen bereits weg waren. Das hat für Irritationen gesorgt“, sagte Bürgermeister Jörg Weber und ergänzte: "Sonst bröckelt die Akzeptanz in der Bevölkerung." Hätten sich doch im Sommer viele Menschen in der Stadt über die Bürgersteige schlängeln müssen. Er erinnerte aber auch daran, dass die Aufhebung der Maskenpflicht nicht für den Wochenmarkt gelte und laut Landesverordnung weiterhin Bestand habe, wo Abstände nicht eingehalten werden könnten.

Es habe sich gezeigt, dass inzwischen in gewissen Bereichen – zumindest zeitweise – das Abstandsgebot ohne Probleme eingehalten werden, kommentierte Kreissprecherin Carina Leonhardt die Allgemeinverfügung. Infolge der übrigen Bekämpfungsmaßnahmen, insbesondere der Tourismusbeschränkungen, habe sich das Fußgängeraufkommen in diesen Bereichen deutlich verringert. Es gehe um „eine differenzierte, an den örtlichen Gegebenheiten ausgerichtete Regelung".

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