Routinearbeiten im Rahmen der Revision / Förderzusage für „FehMare“ 2020 steht noch aus

Mehr Besucher im „FehMare“

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Stephan Pospischil vermeldet für 2019 gute Besucherzahlen für den Sauna- und Wellnesbereich des „FehMare“. Die Sauna bietet einen herrlichen Blick auf das Meer.

Fehmarn – Von Andreas Höppner Revision. Das „FehMare“ putzt sich regelmäßig in den ersten Wochen des Jahres heraus für die neue Schwimmbadsaison. Oft müssen größere Investitionen gestemmt werden. 2019 war es die Erneuerung von 450 Rauchmeldern, 2018 wurde die Fensterfront im Erlebnisbad ausgetauscht, das Jahr davor rutschfeste Fliesen eingebaut. In diesem Jahr hofft Geschäftsführer Stephan Pospischil, dass es bei routinemäßigen Wartungen und Reparaturen der Anlagen bleibt. „Es gibt bislang keine Anzeichen für Überraschungen.“

Einige Handwerker haben das seit dem 6. Januar geschlossene Bad bereits wieder verlassen, andere, die sich beispielsweise der Schalttechnik und der Wasseraufbereitung annehmen, werden noch erwartet. Parallel werden viele Arbeiten durch das 28-köpfige Team des „FehMare“ erledigt.

106000 Besucher im „FehMare“

Sehr zufrieden zeigte sich Stephan Pospischil mit der Besucherzahl: „106000 Besucher sind eine gute Entwicklung.“ Ein Jahr zuvor hatte das Bad mit dem Supersommer zu kämpfen und nur 97000 Gäste begrüßen können. Eine schöne Entwicklung hat gleichzeitig der Sauna- und Wellnessbereich genommen. Ein Plus von 1500 Besuchern gegenüber 2018 (14500) bedeutet eine Steigerung um etwas mehr als zehn Prozent.

„Unser Saunabereich ist schon eine Perle“, gibt sich der „FehMare“-Chef selbstbewusst und lässt seinen Blick aus der Panoramasauna heraus über die Ostsee schweifen. Und Pospischil hofft, die Besucherzahl im Sauna- und Wellnessbereich noch weiter steigern zu können. In der Überlegung sei, den Saunabesuch in die Pauschalpreisverträge mit den Vermietern zu integrieren. Über eine mögliche Anpassung der Animation und Freizeitgestaltung im Schwimmbadbereich sei noch nicht entschieden, so Pospischil, doch die „Entwicklung der Besucherzahlen zeigt uns, dass wir grundsätzlich nicht falsch liegen“.

Nicht nur der „FehMare“-Geschäftsführer, auch die Kommunalpolitik setzt auf das beschlossene Modernisierungskonzept „FehMare“ 2020. In einem ersten Bauabschnitt soll das Erlebnisbad modernisiert und mit Kinderrutsche und Piratenschiff ausgestattet werden (wir berichteten). Ein zweiter Bauabschnitt sieht die Erweiterung des Sauna- und Wellnessbereiches vor, die abschließende dritte Phase betrifft die Überdachung (Einhausung) des Außenbeckens.

Für den ersten Bauabschnitt sind 895000 Euro in den Wirtschaftsplan des Tourismus-Service Fehmarn (TSF) eingestellt, doch Tourismusdirektor Oliver Behncke geht davon aus, dass mit der Umsetzung höchstwahrscheinlich erst in der nächsten Revisionszeit Anfang 2021 gestartet werden kann. Der Förderantrag ist zwar gestellt, doch würden am 28. Januar noch Gespräche geführt mit der für die Genehmigung zuständigen Investitionsbank, so Behncke, der sich hinsichtlich Förderungszusage optimistisch zeigt und eine Förderquote von bis zu 60 Prozent erwartet.

Bis das „FehMare“ in diesem Jahr wieder öffnet, müssen sich die Besucher noch ein wenig in Geduld üben. Läuft alles nach Plan, geht der Sauna- und Wellnessbereich am 3. Februar wieder an den Start, das Erlebnis- und Meerwasserwellenbad am 17. Februar. Allein das Befüllen der Bäder dauert nach Pospischils Angaben drei bis vier Tage, das Aufheizen noch einmal zusätzlich bis zu fünf Tage.

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